Winter im Bergland

Die Narren müssen sich warm anziehen: Erst Schnee, dann Schmuddelwetter

Ein schöner bunter Regenschirm hilft bei dem vorhergesaten Schmuddelwetter an Rosenmontag in Osthessen
Archivbild: O|N / Hendrik Urbin

15.02.2026 / REGION - Planen Sie, am Rosenmontag an einem der zahlreichen Umzüge teilzunehmen? Dann sollten Sie definitiv ihr Kostüm mit Jacke, Schal und Mütze kreieren. Vielleicht wirklich als Eskimo, Eisbär oder Schlittschuhläufer.


Würde jedenfalls zum Wetter passen.

Meteorologe Nico Bauer erklärte am Sonntagmittag die Aussichten für Rosenmontag und die kommenden Tage für unsere Region in Osthessen: "Am Sonntag haben wir noch ruhiges Winterwetter. In der Nacht zu Rosenmontag gegen Mitternacht erreicht uns ein Niederschlagsgebiet, welches vom Westen nach Osten zieht." Es sei mit kräftigen Schneeschauern zu rechnen. Das Band zieht langsam Richtung Osthessen. Im morgendlichen Berufsverkehr müssen sich die "Nicht-Karnevalisten" auf winterliche Straßenverhältnisse mit Schnee, Schneematsch und Glätte einstellen.

Tagsüber geht der Schnee zumindest in den tieferen Lagen in Regen über, in der Rhön oder im Vogelsberg wird es wohl eher schneien. Hier dürfen sich die Wintersportfans freuen. In den kommenden Tagen gibt es im heimischen Bergland "einiges an Neuschnee" und tiefen Winter.

Schauer, Sonne und lebhafter Wind

Für die Narren am Rosenmontag hat der Wettergott typisches Schmuddelwetter parat. Regen, mal trockene Phase mit etwas Sonne und einem lebhaften Wind: Am Rosenmontag wird es draußen definitiv wettertechnisch ungemütlich. Die Temperaturen pendeln sich in den Tallagen entlang der Fulda tagsüber bei etwa drei bis vier Grad plus ein. In den Hochlagen liegen sie nahe dem Gefrierpunkt.

"Frühling ist nicht in Sicht. Das wechselhafte Spätwinter-Wetter hält in den nächsten Tagen weiter an", sagt der Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Aber bekanntlich haut das närrische Volk so schnell nichts um. Dann wird sich eben noch wärmer geschunkelt. Aber mit Vorsicht. Ausrutschen ist keine gute Idee. Dafür etwas gemächlicher und mit gegenseitiger Unterstützung, dann wird auch Rosenmontag 2026 ein schöner Tag für die Narren der Region. (hhb) +++

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