US-Süßigkeiten nur noch im Netz?
Ladenfläche schließt: "my Sweet USA" steigt komplett auf Online-Handel um
Ende Februar schließt die Ladenfläche von "my Sweet USA" in Künzell
Archivfotos: O|N/ Marius Auth
17.02.2026 / KÜNZELL -
Seitdem mitten in der Corona-Pandemie "my sweet USA" in Künzell eröffnet hatte, hat sich viel getan. In den letzten Jahren hat sich das Geschäft unter der Leitung von Kathy Buhr zu einer der beliebtesten Anlaufstellen für amerikanische Süßigkeiten, Backartikel und vieles Weitere entwickelt. Nun schließt der Laden in der Künzeller Turmstraße am 28. Februar und stellt sein Angebot komplett auf den Online-Betrieb um.
Doch was sind die Hintergründe? Das Gerücht über eine Schließung des Gebäudekomplexes hält sich bisher hartnäckig, damit habe die Umstellung allerdings nichts zu tun.
"Der Umstieg ist schon seit längerem geplant, nun können wir es uns aufgrund der guten Umsatzzahlen leisten und haben die Entscheidung getroffen, Ende Februar die Verkaufsfläche zu schließen", so die Geschäftsführerin im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. 80 Prozent des Umsatzes mache das Unternehmen mit dem bereits bestehenden Online-Shop. Der Schritt war für Kathy Buhr also nur logisch – auch die Suche nach Personal für die Verkaufsfläche gestaltete sich in der Vergangenheit schwierig.
Doch ganz aus der Welt sei das "my sweet USA"-Team selbstverständlich nicht. Ein Lager, knapp 500 Meter entfernt von der Ladenfläche, wurde in der Turmstraße schnell gefunden. Auf circa 100 Quadratmetern Lagerfläche mehr als zuvor finden ab der Umstellung auch regelmäßig Lagerverkäufe am ersten Samstag des Monats statt. Auch werde das Angebot wie bisher stetig erweitert und man könne bestellte Ware auch direkt am Lager abholen, so die Geschäftsführerin.
In der letzten Februarwoche können Fans des Ladens sich auch noch einmal freuen und ordentlich zugreifen, bevor das Lager umzieht: "Wir geben in den letzten Tagen 10 Prozent Rabatt auf alle Waren im Laden, das gilt aber nicht für den Online-Shop", verriet uns Kathy Buhr. Mit der Schließung endet also ein Kapitel der stationären Ladenfläche. Sie eröffnet aber auch neue Möglichkeiten für die Betreiber, um den Erfolgskurs fortzusetzen. (pg)+++