Gemeinsam in den Kreistag
Kandidatinnen und Kandidaten aus der Stadt stellen sich parteiübergreifend vor
Foto: privat
11.02.2026 / BAD SODEN-SALMÜNSTER -
Zur anstehenden Kreistagswahl stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten aus Bad Soden-Salmünster, die für CDU, SPD und die Freien Wähler Main-Kinzig antreten, erstmals gemeinsam in einer Pressemitteilung vor. Das ist bewusst ungewöhnlich – und zugleich Ausdruck dessen, was die Kommunalpolitik in Bad Soden-Salmünster seit Jahren prägt: demokratisches Miteinander, Respekt im Umgang und ein klarer Fokus auf die Sache und das Gemeinwohl.
Im Wahlkampf werben Parteien und Wählergruppen verständlicherweise jeweils für ihre Programme. "Uns ist darüber hinaus wichtig zu zeigen: Wer aus Bad Soden-Salmünster im Kreistag Verantwortung übernimmt, kann trotz unterschiedlicher Parteibücher im Kern dieselbe Aufgabe haben – die Interessen unserer Stadt und ihrer Stadtteile verlässlich einzubringen und dort Mehrheiten zu organisieren, wo es konkret um Verbesserungen für unsere Bürgerinnen und Bürger geht", heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Kandidatinnen und Kandidaten.
Warum der Kreistag für Bad Soden-Salmünster so wichtig ist: Viele Entscheidungen, die den Alltag vor Ort unmittelbar prägen, werden auf Kreisebene getroffen oder maßgeblich beeinflusst.
Weiterhin ist der Landkreis Träger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Auswirkungen auf die Angebotsplanung, Taktungen, Linienführungen und die Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans. Die Steuerung auf Kreisebene entscheidet über Erreichbarkeit von Schul-, Arbeits- und Ausbildungsplatz, Einkaufsmöglichkeiten, medizinischer Versorgung und Freizeit – in der Kernstadt wie in den Stadtteilen.
Weitere Felder mit spürbaren Folgen sind Gesundheitsversorgung und Klinikinfrastruktur, soziale Leistungen und Jugendhilfe, Kreisstraßen und Mobilitätsinfrastruktur, Abfallwirtschaft sowie Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr. Dies sind weitere Beispiele für Aufgaben, bei denen Kreisentscheidungen unmittelbar in die Lebensrealität der Menschen hineinwirken.
Gemeinsamkeit trotz Wettbewerb Die Kandidatinnen und Kandidaten betonen, dass diese gemeinsame Vorstellung keine Vermischung politischer Positionen darstellt. Unterschiedliche Haltungen und ein fairer Wettbewerb um die besten Lösungen gehören zur Demokratie. Gleichzeitig gebe es in der kommunalen Praxis viele Themen, bei denen es nicht um parteipolitische Profilierung, sondern um konkrete, tragfähige Lösungen gehe. "Genau dieses Verständnis von Kommunalpolitik wird in Bad Soden-Salmünster seit Jahren gelebt – und genau das wollen wir auch für die Kreisebene sichtbar machen."
Erfolg braucht Präsenz – ein Beispiel aus dem Alltag Dass eine starke Beteiligung aus Bad Soden-Salmünster auf Kreisebene Wirkung entfalten kann, habe die Vergangenheit bereits gezeigt. Als Beispiel nennen die Kandidatinnen und Kandidaten den Nahverkehrsplan und die daraus hervorgegangene Buslinie MKK-86, die heute Bad Soden und Salmünster mit dem Einkaufszentrum Palmusacker verbindet und weiter bis in die Kurstadt Bad Orb und in den Spessart führt. "Solche Ergebnisse entstehen, wenn Anliegen frühzeitig eingebracht, konsequent verfolgt und im richtigen Moment Mehrheiten organisiert werden."
"Wir werben gemeinsam für eine starke Bad Soden-Salmünsterer Stimme im Kreistag und bitten die Wählerinnen und Wähler der Kurstadt, bei ihrer Wahlentscheidung die örtlichen Kandidatinnen und Kandidaten mit einzubeziehen", erklären die Beteiligten abschließend.
Kreistagskandidatinnen und -kandidaten aus Bad Soden-Salmünster (nach Wahlvorschlag)
CDU (Liste 1) Platz 105: Dr. Maria Elisabeth Heisler-Wiegelmann Platz 116: Dominik Brasch Platz 129: Johannes Wiegelmann Platz 146: Jürgen FranzSPD (Liste 3) Platz 319: Stefan Ziegler Platz 347: Günther Fleckenstein
Freie Wähler Main-Kinzig / FW (Liste 6) Platz 602: Birgit Enders-Jacob Platz 611: Hans-Georg Schießer Platz 623: Daniel Solero Platz 633: Erhard Weber Platz 645: Günter Deschamps (mp/pm) +++