Doku mit Bärbel Schäfer

"Notruf" auf SAT1 zeigt Spezialfolge: Das Wunder nach Horrorcrash auf der A7

Anfang August vergangenen Jahres haben Bärbel Schäfer und das Produktionsteam die Notruf-Folge in Kirchheim gedreht
Fotos: Hans-Hubertus Braune

30.01.2026 / KIRCHHEIM - Ein Neunsitzer besetzt mit Jugendlichen, die auf der Heimfahrt von einer Freizeit waren, kracht am Kirchheimer Dreieck auf einen Wohnmobil-Transporter: Dieser Unfall am 2. August 2018 forderte die Einsatzkräfte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und ist nun Thema einer Spezialfolge der SAT1-Dokureihe "Notruf".



Am Sonntag, den 1. Februar 2026 um 18:50 Uhr wird die Folge erstmals im deutschen TV ausgestrahlt. Produziert wurde die Doku im Sommer vergangenen Jahres unter anderem am Stützpunkt der Feuerwehr Kirchheim.

Horrorcrash auf der A7 – Das Wunder von Kirchheim

SAT 1 schreibt im Vorfeld zur Spezialfolge: "Am 2. August 2018 kommt es auf der A7 bei Kirchheim zu einem Horrorcrash: Ein Kleinbus mit neun Jugendlichen rast ungebremst in einen Lkw. Als die Retter eintreffen, wird schnell klar, dass sie es mit mehreren Verletzten zu tun haben. Während sich die Feuerwehr um auslaufenden Kraftstoff kümmert, beginnt für die Sanitäter ein Wettlauf gegen die Zeit."

Die Dreharbeiten fanden unter anderem im Feuerwehrgerätehaus Kirchheim statt. In der Folge schildern unter anderem Unfallopfer, Ersthelfer und Rettungskräfte die Ereignisse. Die Sendung gibt einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr und zeigt wie wichtig Teamarbeit, Ausbildung und Einsatzbereitschaft sind.

OSTHESSEN|NEWS berichtete damals über den Unfall unter anderem: Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat am frühen Donnerstagabend auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld und Kirchheimer Dreieck mindestens zehn Verletzte - überwiegend Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren - gefordert. Zwei Personen gelten als schwerstverletzt, acht weitere sind leicht und schwer verletzt. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz.

Die Rettungsdienste hatten Großalarm ausgelöst. Vor Ort waren die Rettungshubschrauber Christoph 28 aus Fulda und Christoph 44 aus Göttingen, acht Rettungswagen aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und dem Schwalm-Eder-Kreis, mehrere Notärzte und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Einsatz befand sich die Feuerwehr Kirchheim. Gegen 20:30 Uhr wurde der Betreuungszug des DRK zur Staubetreuung alarmiert.

Mehr zu dem Einsatz am 2. August 2018 lesen Sie in unserer Serienübersicht und in unserem Videobeitrag. Einfach das obere Bild anklicken. (hhb) +++

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