Unklar, wie es weiter geht
Die Insolvenz-Welle geht weiter: Jetzt hat es die Druckerei Rindt getroffen
Archivbilder: O|N / Moritz Bindewald
30.01.2026 / FULDA -
Die Druckerei Rindt GmbH & Co. KG in Fulda-Lehnerz hat Insolvenz angemeldet. Das geht aus dem offiziell einsehbaren Insolvenzverzeichnis hervor. Seit über 90 Jahren besteht die Druckerei Rindt als Bogen-Offset- und Digital-Druckerei. Jetzt könnte die Unternehmensgeschichte ihren Schluss finden.
Im Insolvenzverzeichnis heißt es, dass in dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Druckerei Rindt GmbH & Co. KG die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet wird. Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dirk Ritzenhoff. Dieser war auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS am Donnerstag und Freitag nicht zu erreichen.
Schon vor wenigen Monaten, im Sommer 2025, gab es ähnliche Gerüchte. Damals erklärte Sebastian Jerabeck, geschäftsführender Gesellschafter: "Ich kann ihnen definitiv sagen, da ist nichts dran. Die Produktion geht ganz normal weiter." Am Donnerstag wollte Jerabeck auf Nachfrage von O|N nichts zu dem Insolvenzverfahren sagen und verwies auf den Insolvenzverwalter.
Die Kunden: Geschäftsbanken, DAX-Unternehmen und viele mehr
Zu den Kunden von Rindt zählen "die meisten der großen deutschen Geschäftsbanken, zahlreiche DAX-Unternehmen, sowie Auftraggeber aus den Bereichen Pharma-, Automobilindustrie, Logistik, Food/Beverage, Healthcare, Mediendienstleistungen, Touristik, Verlage, Versicherungen und Agenturen. Neben Akzidenzen entstehen Verpackungen, Druckprodukte mit jeglicher Art", heißt es auf der Unternehmenswebseite.Wie es mit dem Unternehmen und den Mitarbeitern nun weitergeht, ist unklar. OSTHESSEN|NEWS bleibt weiter dran, sobald mehr Informationen vorliegen. (Moritz Pappert) +++