Forderungen für Zusammenhalt
Caritas-Jahreskampagne: Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen
Foto: Carina Schneider/Hessen Caritas
24.01.2026 / FULDA - Das Jahr 2026 steht beim Deutschen Caritasverband ganz unter dem Motto gelingender Generationenbeziehungen. Unter dem Motto "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" wirbt auch die Caritas im Bistum Fulda in ihren Diensten und Einrichtungen sowie gegenüber der Politik für ein Für- und Miteinander von Jung und Alt.
"Eine demokratische Gesellschaft kann nur gelingen, wenn die Generationen füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen. Der häufig benannten Spaltung der Generationen wollen wir als Caritas entgegenwirken", sagt der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch zum Kampagnenstart.
Zusammenhalt von Jung und Alt
Mit Blick auf den Hessentag 2026 in Fulda will sich die Caritas im Bistum Fulda auch in der breiten Öffentlichkeit für den Zusammenhalt von Jung und Alt einsetzen. So wird es im Juni in Fulda Aktionen zu diesem Thema geben. Besonders bei der Politik will sich die Caritas für einen starken Sozialstaat aller Generationen einsetzen. Dazu hat der Verband fünf zentrale Forderungen aufgestellt: Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken; eine Familien- und Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabechancen bietet und gesellschaftliche Mitverantwortung fördert; die Schaffung von Begegnungsräumen und Stärkung des Ehrenamts; und eine nachhaltige Klimasozialpolitik."Uns ist es wichtig, mit Politikerinnen und Politikern zu diesen Themen ins Gespräch zu kommen – auch im Hinblick auf die Kommunalwahlen in Hessen am 15. März. Der Austausch ist wichtig, damit gute Entscheidungen für ein Miteinander der Generationen auf politischer Ebene getroffen werden können", sagt Dr. Juch. (pm/hhb) +++