Seit 1995 bei der Bundeswehrfeuerwehr

Nach 31 Dienstjahren verlässt Klaus Krapf den Truppenübungsplatz

Stellv. Kommandeur OTL Ziese, Hauptbrandmeister Klaus Krapf, Leiter Bundeswehrfeuerwehr BrdAmtm Frank Kuchler, stellv. Leiterin BrdAmtm‘in Nadja Quinkert.
Foto: Oberbrandmeister Jörg Diener

24.01.2026 / WILDFLECKEN - Der letzte von den Ersten geht: Klaus Krapf aus Waldberg verlässt die Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken in der Rhönkaserne. Er ist einer der letzten ,,Mohikaner", wie ihn seine Kolleginnen und Kollegen der Truppenübungsplatzfeuerwehr nennen. Denn Klaus Krapf war bereits im Dienst der US-Streitkräfte bei den befreundeten Besatzern. Als er 1995 zur Bundeswehrfeuerwehr wechselte, war er schon ein "alter Hase" im Geschäft und konnte seine umfangreichen Fähigkeiten und Kenntnisse fortan in den Dienst der Bundeswehr stellen.



Klaus war und bleibt die "Mutter der Kompanie". Stets erbrachte er Leistungen weit über den Standard hinaus, saß bis tief in die Nacht hinein, bearbeitete Dienstpläne, Urlaubsplanungen, Abrechnungen sowie Meldungen jeglicher Art und vieles mehr. Er war ein Arbeiter vom alten Schlag: ohne Murren, ohne groBes Aufheben, einfach machen mit einem hohem Leistungspensum. Das war sein Credo. Mit dieser Haltung hat Klaus Krapf die Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken entscheidend mitgeprägt und maßgeblich dazu beigetragen, sie auf das heutige fachliche und materielle Top-Niveau zu bringen.

Nach einer Lehre zum Forstwirt und einigen Jahren im zivilen Berufsleben wurde Klaus Krapf ziviler Mitarbeiter bei den US-Streitkräften. Dort arbeitete er auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes. Als die Amerikaner 1994 die Rhön verließen, wechselte er zur Bundeswehrfeuerwehr. Nach insgesamt 31 Jahren treuem Dienst tritt Klaus Krapf nun als Berufsfeuerwehrmann in den wohlverdienten Ruhestand ein. "Danke, lieber Klaus - Du wirst uns fehlen!" (pm/ci)+++

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