Über 300 Gäste - Bilder
Neujahrsempfang in der Fuldastadt: Digitales Parkleitsystem kommt
Bürgermeister Marcus Weber mit der Feuerwehr Rotenburg an der Fulda auf der Bühne beim Neujahrsempfang
Fotos: Philipp Apel
24.01.2026 / ROTENBURG/F. -
In Rotenburg an der Fulda fand am Mittwochabend der traditionelle Neujahrsempfang statt, zu dem sich zahlreiche Besucher im Bürger- und Tourismuszentrum der Fuldastadt einfanden.
Neben einem Rückblick der wichtigsten Ereignisse aus 2025 – inklusive eines offiziellen Weltrekords für die Stadt – bekamen die anwesenden Bürger eine Vorschau auf die geplanten Ereignisse und Neuerungen in 2026. So bekommt Rotenburg unter anderem ein modernes Parkleitsystem.
Bürgermeister Marcus Weber begrüßt hunderte Bürger
Punkt 18 Uhr begann die Veranstaltung mit ein paar Stücken am Piano, gespielt von Ljulja Davidova, sowie Liedern, vorgetragen vom Kinderchor der Albert-Schweitzer-Schule Rotenburg. Direkt im Anschluss begrüßte Bürgermeister Marcus Weber die Anwesenden im Bürger- und Tourismuszentrum. Und das war bis obenhin gefüllt. Offiziell wurde der Saal für 250 Personen bestuhlt, doch die Sitzgelegenheiten reichten bei weitem nicht. Rund 300 bis 350 Personen folgten dem Ruf zum Neujahrsempfang und lauschten gespannt.
Ein Weltrekord für Rotenburg
Als Weber im Anschluss zum offiziellen Teil überging, folgte zunächst ein ausführlicher Rückblick auf das Jahr 2025. Gelungene Aktionen, Feste, Renovierungen und besondere Ereignisse in der Fuldastadt fanden allesamt Erwähnung, beispielsweise die starke Wahlbeteiligung in Höhe von 82 Prozent bei der Bundestagswahl im März. Oder das stark frequentierte Heimat- und Strandfest, welches im Juli tausende Besucher nach Rotenburg lockte. Ein besonderes Highlight fand aber im September 2025 statt, als mehrere Mitglieder der lokalen Freiwilligen Feuerwehr einen Weltrekord in ihre Heimatstadt holten.
Fünf Kilometer mit über 20 Kilogramm Ausrüstung
Fünf Feuerwehrmänner liefen vor rund vier Monaten in voller Ausrüstung über die Hängebrücke Rotenburgs, den sogenannten "Highwalk". Dabei legten sich in 60 Metern Höhe insgesamt fünf Kilometer im Staffellauf zurück, dafür benötigten sie genau 55 Minuten und 32 Sekunden. Laut Rekord-Institut für Deutschland wurde der alte Weltrekord um rund sechs Minuten unterboten. Um diese Leistung noch einmal zu würdigen, erhielten die beteiligten Männer ein kleines Präsent von Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber. Und auch von Carsten Zabel, Vorsitzendem der Freiwilligen Feuerwehr, gab es vor allen Anwesenden zur Belohnung die gedruckte Ausgabe des Rekordbuchs, in dem sich die Kameraden verewigt hatten.
Rotenburgs Vertreter zu Gast in Frankreich
Einige Monate zuvor, genauer gesagt im Mai, gab es für die Fuldastadt schon einmal was zu feiern. So jährte sich die Partnerschaft mit der nordfranzösischen Kleinstadt Argentan zum 50. Mal. Zu diesem Anlass empfing Rotenburger Vertreter aus Frankreich, um dieses Jubiläum zu würdigen. Und gleichzeitig feierten die Franzosen im Mai den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges. Erstmals überhaupt durften diesem Anlass zwei Delegierte aus Rotenburg beiwohnen. "Ein ganz besonderer Moment", betonte Bürgermeister Marcus Weber.
Viel Bewegung in Rotenburg in 2026
Nach dem Rückblick auf 2025 und weiteren musikalischen Einlagen von Kinderchor und Pianisten erspielten die Anwesenden bei einem Quiz 1000 Euro – dafür beantworteten sie alle zehn Fragen, die Weber an das Publikum stellte, richtig. Diese Summe kommt dem Kreiskrankenhaus Rotenburg zu Gute, welches von dem Geld ein neues E-Piano anschafft, welches im Ruheraum Patienten, Angehörigen und dem Personal für musikalische Momente zur Verfügung steht. Danach verabschiedete sich der Bürgermeister – und überließ die Bühne Thomas Nölke, dem Stadtverordnetenvorstand. Der blickte in die Zukunft und verriet, welche Besonderheiten in 2026 auf Rotenburg zukommen.
Neues Parkleitsystem soll in wenigen Monaten laufen
Eines der größten Projekte: das neue Parkleitsystem, welches bereits beschlossen wurde und im zweiten oder dritten Quartal dann allen Besuchern und Anwohnern zur Verfügung stehen soll. Ein genaueres Datum lässt sich noch nicht nennen, da die Stadt auch auf Genehmigungen und Co. angewiesen ist. Außerdem wird das Gebiet an der Fulda verschönert. Nachdem 2025 das Südufer mit Sitzmöglichkeiten verschönert wurde, ist in diesem Jahr das Nordufer dran. Alles, um die Stadt für Touristen und Bewohner lebenswerter zu machen. Denn wie sagte schon Bürgermeister Marcus Weber bei seiner Begrüßungsrde: "Wir brauchen einander als Gesellschaft. Das persönliche Zusammenkommen ist in der heutigen Zeit ganz wichtig." (Kevin Hildebrand) +++