Holpriger Rückrundenstart

"Wir sind nicht zufrieden" - TVH-Damen unterliegen Gedern/Nidda deutlich

Am Samstagabend unterlag das Team der HSG Gedern/Nidda mit 12:33.
Fotos: André Söllner

19.01.2026 / BAD HERSFELD - Die 1. Damenmannschaft des TV Hersfeld hat einen schwierigen Start in die Rückrunde erwischt: Am Samstagabend unterlag das Team der HSG Gedern/Nidda mit 12:33. Die Hersfelderinnen fanden nur phasenweise zu ihrem Spiel, während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent nutzten und über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo vorgaben.



Das erste Spiel der Rückrunde verlief aus Sicht des TVH alles andere als geplant. Bereits zur Halbzeit lag die Mannschaft deutlich zurück, und auch im zweiten Durchgang gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen oder spielerische Stabilität zu finden.

Kapitänin Hannah Berg brachte die Situation nach dem Abpfiff offen auf den Punkt: "Wir waren nicht da, wo wir können. Wir haben eine Woche trainiert und im Vergleich kann man es darauf schieben – aber wir können mehr und müssen daran anknüpfen."

"Wir sind nicht zufrieden mit unserer Leistung"

Auch Andra Lucas fand klare Worte zur Leistung des Teams. Vor allem die erste Halbzeit spiegelte wider, dass an diesem Abend einfach der Wurm drin war: "Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Selbstbewusstsein und der nötige Biss waren nicht vorhanden. Unsere Fehler – vor allem beim Abschluss – waren eher Ärger als Ehrgeiz an uns selbst."

Die Enttäuschung über den eigenen Auftritt war deutlich spürbar: "Wir sind nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben nicht mal 30 Prozent gegeben. Die Leistung war nicht da und wir können den Zuschauern nicht verübeln, dass die Stimmung entsprechend ausgefallen ist."

Blick nach vorn: "Müssen einiges wieder gut machen"

Für die kommenden Wochen sieht Lucas deutlichen Handlungsbedarf: "Wir müssen einiges wieder gut machen. Konditionell müssen wir aufholen und im Angriff hat das Zusammenspiel heute überhaupt nicht funktioniert. Da müssen wir uns zusammensetzen."

Trotz der deutlichen Niederlage blickt das Team nach vorne. Die Spielerinnen sind sich einig, dass mehr in ihnen steckt und dass die Rückrunde noch genügend Möglichkeiten bietet, das zu zeigen. (js)+++

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