Wie kann man helfen?
"Jede Hilfe bringt neuen Mut": Hinter den Kulissen im Tierheim Fulda-Hünfeld
Archivbilder: O|N
25.01.2026 / FULDA -
Hunde, Katzen und viele weitere Tiere finden im Tierheim Fulda-Hünfeld Schutz und ein vorübergehendes Zuhause. Doch hinter den Kulissen stellt sich eine zentrale Frage: Wie finanziert sich das Tierheim – und wo stößt es an seine Grenzen? OSTHESSEN|NEWS hat mit Vorstandsmitglied Nadine Krönung gesprochen.
Immense Zahl an Tieren müssen versorgt werden
Derzeit leben allein über achtzig Hunde und Katzen im Tierheim Fulda-Hünfeld, beispielsweise weil sie ausgesetzt gefunden wurden, der Halter nicht mehr am Leben ist oder aufgrund anderer Umstände nicht in der Lage ist, für das Tier zu sorgen. Dies ist eine immense Zahl an Tieren – die Kleintiere ausgenommen. Um sich artgerecht um diese Tiere zu kümmern, braucht es engagiertes und motiviertes Personal. Doch glücklicherweise gibt es davon im Tierheim Fulda-Hünfeld e. V. ausreichend, mit fast dreißig Vorstandsmitgliedern und Tierpflegern. Falls nun die Frage aufkommt, wie Sie anderweitig mithelfen und Ihr Engagement zeigen können, gibt es die Möglichkeit einer Patenschaft oder einer dauerhaften bzw. temporären Pflegestelle, verschiedenster ehrenamtlicher Tätigkeiten, einer Mitgliedschaft im Verein Tierheim Fulda-Hünfeld e. V. oder Geldspenden. Eine passive Patenschaft ist eine tolle Möglichkeit, zu helfen, falls man keine Kapazitäten für ein Haustier hat und nicht regelmäßig das Tierheim besuchen kann. Damit unterstützt man das Tierheim in Bezug auf Tierarztkosten für kranke Tiere und erhält im Gegenzug auf Wunsch regelmäßig Bilder des Patentiers. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Tierheims.
Das passiert hinter den Kulissen
Ein Tierheim ist allerdings mehr, als man als Besucher vermutet. Viele wichtige Aufgaben geschehen hinter den Kulissen. O|N hat Vorstandsmitglied Nadine Krönung einige Fragen gestellt, beispielsweise, ob es im Winter besondere Schwierigkeiten gibt, vielleicht aufgrund von Kälte oder höheren Fund- oder Abgabezahlen. Dazu sagte sie uns, dass die Abgaben oder Funde von Tieren stetig und fast täglich erfolgen, unabhängig von Jahreszeiten, jedoch seien die Zahlen bei Katzen in den wärmeren Monaten von März bis November höher, da Katzen in dieser Zeit ihren Nachwuchs bekommen. Auf der Agenda: Ausbau der Katzenquarantäne
Aktuell steht der Ausbau der Katzenquarantäne auf der Agenda des Tierheims, da sich die Anzahl der Katzen in den vergangenen Jahren deutlich vermehrt hat. "Ansonsten sind wir an diversen Sanierungen und Renovierungen. Wir wachsen und verbessern uns stetig mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen", so Nadine Krönung.