Mohr: "Ein Symbol der Hoffnung"

"Sturm auf hoher See" berührt Tausende - Früchteteppich bricht Besucherrekord

Kunst trifft Gemeinsinn – Bei der Ausstellung wurden rund 25.000 Euro für 18 soziale Projekte gesammelt.
Fotos: Bernd Vogt

14.01.2026 / HÜNFELD - Über 51.000 Besucher! Die traditionelle Früchteteppichausstellung in Sargenzell (Hünfeld im Landkreis Fulda) war auch in dieser Ausgabe wieder ein voller Erfolg und lockte Menschen aus Nah und Fern. Aus unzähligen Körnern und Samen entstand ein beeindruckendes Kunstwerk, das in diesem Jahr "Der Sturm auf hoher See" zeigte. "Ein Bild der Hoffnung in bewegten Zeiten", so Manuel Mohr, Vorsitzender des Fördervereins Alte Kirche in Hünfeld-Sargenzell.


Auch in diesem Jahr wurden wieder Einnahmen für einen guten Zweck gesammelt. Insgesamt kam dabei eine Summe von rund 25.000 Euro zusammen, die auf 18 verschiedene Projekte, Investitionen und Einrichtungen verteilt wurde. Alle Empfänger zeigten sich darüber natürlich sehr erfreut.

"Ein Haus, das Menschen miteinander verbindet"

In seiner festlichen Rede blickte Manuel Mohr auf die besondere Bedeutung des Früchteteppichs im Hünfelder Stadtteil Sargenzell zurück. Die Alte Kirche sei seit über 35 Jahren nicht nur Ausstellungsort, sondern ein lebendiger Treffpunkt, Kulturraum und ein Stück Heimat – "ein Haus, das Menschen miteinander verbindet", betonte er. Mohr bedankte sich, dass zahlreiche bekannte Gesichter an diesem Abend erschienen sind – darunter etwa die Künstlerin des diesjährigen Früchteteppichs, Heike Richter, sowie der Ehrenvorsitzende und Initiator Adolf Döring. Die Alte Kirche war proppevoll besetzt, und auch Hünfels Rathauschef Benjamin Tschesnok (CDU) ließ diese besondere Spendenübergabe nicht aus.

"Ein Symbol der Hoffnung in bewegten Zeiten"

In einem Rückblick auf das Vereinsjahr betonte Mohr, wie stolz man auf das gemeinsam Erreichte sein könne: Zahlreiche Veranstaltungen wie Faschingsfeiern, das Kindermusical, die Osterausstellung, das Krimidinner oder die Früchteteppichausstellung prägten 2025. Besonders das Bild "Sturm auf dem See" sei ein starkes Symbol der Hoffnung in bewegten Zeiten gewesen und habe viele Besucher tief berührt. Insgesamt konnten rund 51.000 Gäste begrüßt werden – ein neuer Meilenstein in der Vereinsgeschichte. "In 37 Jahren Früchteteppich kamen damit insgesamt rund 1,5 Millionen Besucher nach Sargenzell", so Mohr. Möglich sei all dies aber nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer vor und hinter den Kulissen.

5.000 Lose - zwei glückliche Gewinner

Mit jeder Menge Zuversicht blickte der Vorsitzende in die Zukunft: Das Jahr 2025 könne mit vielen schönen Erinnerungen abgeschlossen werden, während 2026 bereits mit neuen Veranstaltungen, etwa der Spendenübergabe am Dienstagabend, beginne. Aus insgesamt 5.000 Losen, die man während der Früchteteppichausstellung ergattern konnte, ging schließlich die Gewinnerfamilie hervor: Familie Funk mit Elenore und Emil. Die beiden hatten das große Glück und durften das Fotomotiv mit nach Hause nehmen.

Anschließend wurden die Spendenbescheide überreicht. In diesem Jahr kamen rund 25.000 Euro diesen Institutionen und Projekten zugute:
Wieder einmal wurde deutlich, wie sehr Kunst und Gemeinschaft Menschen berühren können und manchmal sogar so sehr, dass ein einzelnes Bild mehr sagt als viele Worte. (js)+++

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