Start am 19. Januar

Minenjagdboot "Fulda" startet NATO-Mission: Seesicherheit in Ostsee im Fokus

Das Minenjagdboot "Fulda" unterstützt in den kommenden Monaten den NATO‑Minenabwehrverband in der Ostsee,Nordsee und im Nordatlantik, nimmt an mehreren Manövern teil und kehrt voraussichtlich Mitte Juni rechtzeitig zur Kieler Woche nach Kiel zurück.
Archivfotos: Rene Kunze

08.01.2026 / REGION - Das Minenjagdboot "Fulda" wird in Zukunft auch weiterhin die Aktivitäten der NATO im Ostseeraum unterstützen. Dafür verlässt das Schiff am Montag, den 19. Januar um 10 Uhr den Heimathafen Kiel. "Das Boot des dritten Minensuchgeschwaders wird für die nächsten Monate den deutschen Beitrag im ständigen NATO-Verband SNMCMG 1 (NATO Mine Countermeasures Group 1) übernehmen", teilte das Presse- und Informationszentrum des Marinekommandos auf OSTHESSEN|NEWS-Nachfrage mit.



Die 40-köpfige Crew der "Fulda", unter dem Kommando von Fregattenkapitän Michael Voigt, wird im geplanten Einsatzzeitraum in der Ostsee aktiv sein. Unter anderem stehen für Boot und Besatzung beispielsweise Manöver wie Dynamic Move, Baltic MCM Ex, Open Spirit und BALTOPS auf dem Programm.

Kommandant Voigt fasst die nächsten sechs Monate wie folgt zusammen: "Lange Abwesenheitszeiten, aber auch die Aufgabe und Funktion eines NATO-Verbandes im Zeichen der aktuellen Sicherheitspolitik sind Dinge, die für einige der Besatzungsmitglieder neu sind." Somit setzt sich die "Fulda" weiterhin aktiv für die Sicherung der Seewege in der Ostsee ein. Der Kapitän sieht dabei allerdings die Herausforderungen in den Wetterbedingungen im ersten Quartal.

Nach ersten Informationen des Marinekommandos wird die "Fulda" Mitte Juni, rechtzeitig zur Kieler Woche, zurückerwartet. (mis) +++




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