Ambitioniert ins neue Jahr
Neue Ziele, neue Energie: Osthessens Sportler über ihre Pläne für 2026
Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
07.01.2026 / REGION -
"Mehr Sport", "gesünder leben", "weniger Stress": Pünktlich zum Jahreswechsel sprudeln die guten Vorsätze nur so aus den Menschen heraus. Auch Osthessens Sportlerinnen und Sportler starten mit frischem Elan ins neue Jahr und ihre Pläne könnten vielfältiger kaum sein. Von großen sportlichen Zielen über persönliche Entwicklung bis hin zu den Klassikern wie Gesundheit und mehr Leichtigkeit im Alltag ist alles dabei.
Rund 60 Prozent der Deutschen nehmen sich vor, im neuen Jahr aktiver zu werden. Doch die Realität zeigt: Viele dieser Vorsätze verpuffen bereits im Februar. Die OSTHESSEN|NEWS-Sportredaktion wollte wissen, wie es die Athletinnen und Athleten aus Osthessen so angehen und welche Ziele sie sich wirklich für dieses Jahr gesetzt haben. Lesen Sie selbst!
"Strongman" Bauer will bei den Schwersten mitmischen
Zuras größter Wunsch: Gesundheit - für sich und ihre Liebsten
Schaaf: Keine Vorsätze, klare Prinzipien - Baier: Titeljagd und wertvolle Turniererfahrung
SGB-Ikone und langjähriger Kapitän Patrick Schaaf hingegen hält eher weniger von klassischen Neujahrsvorsätzen. "Ich brauche dafür keinen Jahreswechsel", bringt er es gegenüber O|N auf den Punkt. Er lebt ohnehin nach klaren Prinzipien und das ganz unabhängig vom Datum. Wir haben uns weiter in der Region umgehört: Für Billard-Ausnahmetalent Pius Baier ist das Ziel klar: Er möchte seine Leistung so abrufen, dass er selbst zufrieden ist. Konkret heißt das: "Ein Junior Open gewinnen und wertvolle Erfahrung bei Herrenturnieren sammeln." Kurz und knapp formuliert es der gebürtige Burghauner und Sky-Moderator Riccardo Basile: "Weiter beharrlich bleiben." Ein Vorsatz, der definitiv viel Raum für sportliche und persönliche Entwicklung lässt.
Reinhard: College-Saison, Integration - Cimen: Team stärken, gesund bleiben
Tennis-Star Bengt Reinhard blickt auf Nachfrage auf seine College-Saison in den USA. Er möchte mit seinem Team im NCAA-Turnier so weit wie möglich kommen, sich erstmals richtig integrieren und sich in allen Bereichen verbessern. SGB-Chefcoach Daniyel Cimen setzt sowohl auf sportliche als auch auf persönliche Weiterentwicklung. "Ich möchte so viele Spieler wie möglich individuell weiterbringen und die Mannschaft als Einheit stärken", sagt er. Gesundheit steht für ihn an erster Stelle, gleichzeitig will er sich als Trainer kontinuierlich weiterentwickeln.
Karges: Zwischen Westernsport und Rancharbeit
Meng: Stabilität, Konsequenz, volle Konzentration
Barth-Zwillinge: Mit Teamgeist und Optimismus ins neue Jahr
Ihr persönliches Ziel: sich individuell weiterentwickeln, jede Trainingseinheit nutzen und mit Leidenschaft, Zusammenhalt und vollem Einsatz in die kommenden Spiele starten. (Julia Schuchardt)+++