20 Jahre Vorbildwirkung

IHK zeichnet Deutschen Evangelischen Kirchentag aus

Umweltausschuss des Kirchentages mit Michael Konow, Hauptgeschäftsführer IHK Fulda
Foto: DEKT

13.11.2025 / FULDA - Wie kaum eine andere Veranstaltung steht der Deutsche Evangelische Kirchentag für konsequenten Klima- und Umweltschutz. Seit 20 Jahren erhält die Organisation dafür das europäische Umweltsiegel EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Damit war der Kirchentag, mit Hauptsitz in Fulda, das erste deutsche Großevent, dass seine Veranstaltungen anhand verbindlicher Nachhaltigkeitsstandards plante und durchführte.



Zur Würdigung dieses Engagements überreichte der Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda, Michael Konov, dem Team des Kirchentages nun eine Ehrenurkunde für besonderes umweltbewusstes Handeln, das inzwischen europaweit Maßstäbe setzt, wie die IHK Fulda mitteilt.

"Nachhaltigkeit ist wesentlicher Bestandteil und Antrieb unserer Arbeit beim Kirchentag", fasste der für Umweltarbeit zuständige Vorstand des Kirchentages, Stephan Günther Menzel, zusammen. "Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Engagements durch die IHK und fühlen uns bestätigt. Mit Sorge nehmen wir wahr, dass die Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz weltweit zunehmend hinterfragt wird. Alarmsignalen, wie aktuell von der Weltklimakonferenz COP30 in Belèm, werden wir auch weiterhin mit guten Beispielen für gelingenden und praxistauglichen Klimaschutz begegnen. Seit 20 Jahren zeigen wir: Es geht mehr, als viele glauben."

Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde 1949 als christliche Laienbewegung gegründet und besteht bis heute als unabhängiger Verein fort. Alle zwei Jahre bringt er als Dialog- und Kulturevent viele tausend Menschen in einer anderen deutschen Großstadt zusammen.

Der nächste Kirchentag findet vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen finden Sie auf kirchentag.de. (pm/mmb) +++

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