Ein Gewinn für Osthessen!

Das sind Hessens beliebteste Bundespolitiker: Zweimal Platz 1 aus der Region

Der Deutsche Bundestag in Berlin
Fotos: Moritz Pappert

08.09.2025 / REGION - Die exklusive INSA-Umfrage im Auftrag von OSTHESSEN|NEWS der beliebtesten Landespolitiker sorgte teilweise für Überraschungen - gerade auf den letzten Plätzen. Aber wie gut schneiden unsere hessischen Bundespolitiker ab? Auch das hat INSA die insgesamt 1.000 Hessen, die an der Umfrage teilgenommen haben, gefragt.



Wie positiv oder negativ ist Ihr Gesamteindruck von folgenden Bundespolitikern aus Hessen?

Den 1. Platz teilen sich hier der direkt gewählt Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Wolfram Weimer (CDU), Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Sie kommen bei der Frage nach dem positiven Gesamteindruck auf 21 Prozent. Beide kommen aus der Region. Brand aus Fulda, Weimer ist in Gelnhausen aufgewachsen.

Den 2. Platz teilen sich ebenfalls zwei Politiker. Karsten Wildberger (CDU), Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung und Michael Meister (CDU), Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit. Sie kommen auf 19 Prozent positive Zustimmung. Meister war zuvor bereits Staatssekretär in verschiedenen Ministerien. Wildberger war Manager in verschiedenen Positionen, zuletzt bei der Media-Saturn-Holding GmbH.

Auf dem 3. Platz mit 17 Prozent positiver Gesamteindruck liegt Natalie Pawlik (SPD) aus der Wetterau, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Staatsministerin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Den letzten Platz belegt der Hessen-SPD-Chef Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, mit 16 Prozent.

Fazit: Für die Region Osthessen ein echter Gewinn - beide Spitzenpolitiker aus unserer Region landen im Ranking ganz oben. Die beiden SPD-Politiker aus Hessen werden ganz hinten platziert. Ob das nun an ihrer Arbeit in Berlin liegt, oder an der allgemeinen Beliebtheit der SPD, ist unklar. Sicherlich hat der Streit in der Berliner Koalition einen erheblichen Einfluss auf die Umfragewerte.

Transparenzhinweis: Teilweise haben die Befragten bis zu 23 Prozent angegeben, die Politiker nicht zu kennen. Dadurch ergibt sich bei manchen mitunter auch eine eher schlechtere Wertung. Die Politiker wurden nach dem Anteil der positiven Zustimmung bei der Befragung geranked. (Moritz Pappert) +++

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