Gesundheitsministerin will Probleme lösen

Diana Stolz: "Die Apotheken sind Teil der medizinischen Versorgung"

Von links: Ulrich Laut, Hauptgeschäftsführer der Landesapothekerkammer Hessen, Gesundheitsministerin Diana Stolz, Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.
Foto: HMFG

03.04.2024 / WIESBADEN - Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz hat beim Auftaktgespräch mit der Landesapothekerkammer auf die Bedeutung der Apotheken als Teil der medizinischen Versorgung hingewiesen.



"Die Apotheken sind Teil der Gesundheitsversorgung der Menschen in Hessen. Sie haben - wie die Kliniken oder Niedergelassenen - mit dem Fachkräftemangel und Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Wir werden die hier anstehenden Herausforderungen gemeinsam anpacken. Ich bin der Überzeugung, dass weiterhin eine flächendeckende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sichergestellt werden kann. Das funktioniert aber nur intersektoral und gemeinsam", so Stolz anlässlich des Besuchs der Apothekerkammer in Wiesbaden. Die Ministerin betonte, dass es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, für die der direkte Kontakt in der Apotheke "extrem wichtig" sei, weil hier unmittelbar beraten werden könne. Für die Menschen sei die Apotheke vor Ort vielfach auch "Heimat".

Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer erklärte: "Die Pläne des Bundesgesundheitsministers zerstören die wohnortnahe Versorgung durch Apotheken. Um auch künftig pharmazeutische Versorgung durch Apotheken vor Ort für die Menschen zu gewährleisten, dürfen die Apotheken nach 20 Jahren Honorarstillstand nicht länger von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt sein. Gerade aus Aspekten der Patientensicherheit ist es unerlässlich, dass jederzeit eine Apothekerin oder ein Apotheker für die Patienten persönlich vor Ort in der Apotheke ist. Wir sind der hessischen Landesregierung dankbar, dass sie sich eindeutig positioniert hat."

"Die Hessische Landesregierung steht zuverlässig an der Seite der Apothekerinnen und Apotheker. Wir werden gemeinsam die Herausforderungen in Hessen angehen und zukunftsfeste Strukturen aufsetzen und die konstruktive und sehr gute Zusammenarbeit fortsetzen", sagte die Ministerin abschließend zu. (pm)+++

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