Auswirkungen auf Stadtverordnetenversammlung

Philipp Garrison wechselt zur SPD: "Sehe meine politische Zukunft darin"

Politischer Wechsel bei Philipp Garrison.
Archivfotos: O|N/Marius Auth

24.01.2023 / FULDA - Neue Entwicklungen in der Fuldaer Stadtpolitik: Der bisherige Vorsitzende der Fraktion Die Linke.Die Partei, Philipp Garrison, ist seit Mittwochabend Mitglied der SPD/Volt-Fraktion Fulda. Garrison erklärte: "Der Austritt aus meiner bisherigen Fraktion ist nicht die Folge von Unstimmigkeiten oder mangelnder Wertschätzung, sondern ergibt sich aus der Tatsache, dass ich meine politische Zukunft bei den Sozialdemokraten sehe und aus diesem Grund der SPD beigetreten bin."

Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: "Der offizielle Beitritt in die Fraktion ist somit eine Folge dieses Entschlusses, welcher richtig und wichtig ist. Ich habe den Umgang mit der SPD/Volt Fraktion in der Vergangenheit stets als sehr kollegial, wertschätzend und zielführend empfunden. Ich freue mich daher auf die zukünftige Zusammenarbeit und hoffe, dass wir gemeinsam viel bewegen können." 

Bei den Sozialdemokraten ist die Freude groß: "Philipp Garrison ist ein über Parteigrenzen hinweg anerkannter und respektierter Kommunalpolitiker, der auch in mehreren Vereinen und Verbänden ehrenamtlich aktiv ist. Er zeichnet sich durch ein starkes sozialpolitisches Profil aus und wird uns mit seiner Kompetenz und seiner sympathischen Art sehr bereichern", freut sich der Vorsitzende der SPD/Volt-Fraktion Jonathan Wulff.

Der Fraktionswechsel hat erhebliche Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Linke.Die Partei verliert nicht nur ihren Fraktionsvorsitzenden, sondern auch den Fraktionsstatus und damit auch ihre Ausschusssitze. Denn die Hessische Gemeindeordnung sieht eine Mindestgröße von drei Stadtverordneten vor, während die Restfraktion nur noch aus zwei Mitgliedern besteht. Hingegen besteht die SPD/Volt-Fraktion nun aus zehn Mitgliedern und schließt damit zu den Grünen auf, die ebenfalls zu zehnt sind. (pm) +++

Jonathan Wulff (SPD)