Osthessens Profis

Musiala und Hanslik sorgen für Punktgewinne, Mustafi wird begnadigt

Daniel Hanslik (hier noch im Trikot des SV Steinbach,) sicherte dem 1. FC Kaiserslautern mit seinem Ausgleichstreffer einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.
Archivfoto: ON

13.04.2021 / REGION - Ein Wochenende voller Erfolgserlebnisse für Osthessens Profisportler. Während Jamal Musiala und Daniel Hanslik mit ihren Treffern für Punktgewinne ihrer Mannschaften sorgten, hatte Shkodran Mustafi gleich doppelt Grund zum Feiern.
 
Shkodran Mustafi

Nach einer Denkpause vergangene Woche gegen Bayer Leverkusen kehrte der Weltmeister von 2014 im Spiel gegen Augsburg zurück in den Kader und durfte seinen ersten Sieg auf Schalke feiern. Allerdings spielte Mustafi dabei nur eine kleine Nebenrolle. Der gebürtige Hersfelder wurde erst in der 79. Minute eingewechselt, half lediglich dabei, Schalkes zweiten Saisonsieg über die Zeit zu bringen. Da viele Beobachter aber schon damit gerechnet hatten, dass Mustafi nach seiner Kaderverbannung gar kein Spiel für Schalke mehr machen würde, dürfte der Kurzeinsatz für den Innenverteidiger ein Schritt in die richtige Richtung sein.
 
Jamal Musiala

Dank der Radikalrotation von Bayern-Trainer Hansi Flick kam Jamal Musiala gegen Union Berlin mal wieder von Beginn an zum Einsatz. Der 18-jährige Neu-Nationalspieler war in einer ungewohnt blassen Bayern-Offensive der Auffälligste und traf sehenswert zum zwischenzeitlichen 1:0 für den Rekordmeister. Am Ende reichte es zwar nicht für einen Sieg, doch die Konzentration der Bayern und von Musiala richtet sich bereits auf das Champions League Rückspiel in Paris am Dienstag.
 
Daniel Hanslik

Dieses Tor von Daniel Hanslik könnte noch ganz wertvoll werden für ihn und seine roten Teufel. Denn mit seinem Treffer zum 1:1 im Abstiegsduell gegen den VfB Lübeck bewahrte Hanslik den 1. FC Kaiserslautern vor einem herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Der Hersfelder wurde zur Pause eingewechselt und traf wenig später per Kopf zum Ausgleich. Damit haben die Roten Teufel bereits zum dritten Mal in Folge gepunktet und können weiter auf den Klassenverbleib hoffen.
 
Lukas Fröde

Er und sein Mannschaftskollegen vom Karlsruher SC befinden sich seit vergangenem Dienstag in 14-tägiger Quarantäne. Deswegen musste auch das eigentlich für Samstag geplante Spiel gegen Fortuna Düsseldorf abgesagt werden. Fröde und Co. müssen noch bis zum 20. April in Quarantäne bleiben.
 
Tim Rüdiger

Nach sechs Wochen Corona-Zwangspause kehrte der TuS Ferndorf zwar zurück auf die Handball-Bühne,Tim Rüdiger hingegen muss sein Comeback noch ein Weilchen verschieben. Wie auch acht andere Stammkräfte des Zweitligisten war Rüdiger noch nicht wieder komplett fit, feuerte sein Team daher von der Tribüne aus an. An der knappen 32:30 Niederlage gegen den ASV Hamm änderte dies jedoch auch nichts. Ob Rüdiger am Dienstag gegen Gummersbach wieder zum Kader gehören wird, bleibt abzuwarten. (fh)+++