Schwarz-Rot-Goldig
Fünf Babys in der WM-Nacht
15.07.2014 / GELNHAUSEN - Während am Sonntag ganz Deutschland unserer Fußball-Nationalelf die Daumen drückte, fieberten fünf Familien in Gelnhausen ihrem persönlichen Großereignis entgegen: Fünf Babys erblickten in der legendären WM-Nacht das Licht der Welt.
„Alle sind gesund und munter – eben richtige kleine Energiebündel“, freuen sich die Ärzte Patricia Martins und Dr. Volker Naegle stellvertretend für das gesamte Kreißsaalteam. Fünf Babys allein in einer Nacht – allein dies sei schon außergewöhnlich, denn durchschnittlich werden – über einen gesamten Tag betrachtet – etwa vier Babys geboren. Zwischen 21.00 Uhr und 03.00 Uhr ging es jedoch nicht nur unter Fußball-Fans, sondern auch im Kreißsaal hoch her. Den Anfang machte um 21.22 Uhr die kleine Anna, gefolgt von Mouna Mariem um 23.00 Uhr. Als Neo um 23.36 Uhr das Licht der Welt erblickte, feierte Deutschland bereits den Weltmeistertitel. Mitten in die freudige Stimmung hinein wurde schließlich um 01.39 Mia geboren, den Abschluss bildete um 02.23 Uhr der kleine Niklas. Und so stand diese Nacht ganz unter dem Motto „Schwarz-Rot-Goldig“. Auch die anwesenden Väter nutzten – wenn der Geburtsverlauf ihrer Frauen dies zuließ – gern die Gelegenheit, einen Blick auf den im Aufenthaltsbereich postierten Fernseher zu werfen.
Diese Möglichkeit blieb den jeweils zwei diensthabenden Hebammen und Ärzten im Zuge der nächtlichen Betriebsamkeit nahezu verwehrt. Die individuelle Betreuung der Schwangeren ist einer der Gründe für den guten Ruf der Gelnhäuser Frauenklinik. Mehr als 1.500 Babys wurden im vergangenen Jahr hier geboren – ein neuer Jahresrekord. Eltern und Kind profitieren von der interdisziplinären Zusammenarbeit der hoch qualifizierten Ärzte der Frauen- und Kinderklinik: Bei Bedarf ist dank der Tür-an-Tür-Anbindung von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation ein schnelles Eingreifen der spezialisierten Kinderärzte ohne Zeitverlust möglich. „Professionalität und Fürsorglichkeit stehen bei uns im Vordergrund, um den Eltern ein Geburtserlebnis zu ermöglichen, welches sie in positiver Erinnerung behalten“, so Dr. Elke Schulmeyer, Chefärztin der Frauenklinik. Dies dürfte auch in der WM-Nacht vollends gelungen sein.+++