Sensation: Deutschland-Portugal 4:0
Massenhysterie beim "Rudelgucken" in der Domstadt: VIDEO
Fotos: Konstantin Müller
17.06.2014 / FULDA -
In Brasilien war es ein Einstand, der sich sehen lassen kann: Beim ersten Auftritt der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft schepperte es gleich viermal im portugiesischen 16er. Bereits in der zweiten Spielminute kam die erste Torchance des 22-jährigen Bayernspielers Mario Götze. Lange mussten die Fans nicht auf einen Treffer warten: In der zwölften Spielminute schoss Thomas Müller die deutsche Elf mit einem Elfmeter in Führung. Er platzierte den Ball ins linke untere Toreck. 20 Minuten später gelang Mats Hummels nach einer Ecke von Toni Kroos das 2:0. Der Kommentator Gerd Gottlob betonte die taktische Raffinesse und das ausgeklügelte Abwehrspiel der Deutschen.
Zwischenzeitlich kam es zu Reibereien auf dem Platz: Pepe "platzierte" seine Hand in Müllers Gesicht, ein anschließender Kopfstoß reichte aus für den Platzverweis des 31-jährigen Portugiesen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Thomas Müller dann schließlich sein zweite Treffer zum 3:0-Halbzeitstand. Gegen Ende der zweiten Halbzeit, zwölf Minuten vor Abpfiff, machte Müller nach einer Vorlage von André Schürrle das 4:0 gegen die unterlegenen Portugiesen komplett und verließ unter tosendem Applaus der deutschen Fußballfans den Platz.
Ein "Public Viewing" der etwas anderen Art bot das Team EURONICS XXL EFM Fulda an. Das Projekt heißt: WM-Walker. Inhaber Hans-Jürgen Müller zog mit seinem Team durch die Innenstadt. Auf den Rücken hatte er einen Flachbildfernseher mit externer Stromversorgung geschnallt. Es war eine besondere Fußball-Botschaft an diejenigen, die während der WM-Übertragung arbeiten mussten. Die Taxifahrer am Bahnhof freuten sich, ebenso wie die RhönENERGIE-Busfahrer und die Polizisten, die im WM-Einsatz waren. Die Idee für diese einzigartige Initiative kam dem Elektro-Experten aus dem Kohlhäuser Feld aus einem Grund: "Wenn ich arbeiten müsste, würde ich mich auch freuen, wenn ich irgendwo das Deutschland-Spiel sehen könnte."
In Sachen „Mattscheibe“ trumpfte das Public Viewing in der Esperantohalle mit einer 81 Quadratmeter großen Leinwand auf. Platz gab es hier überdacht für rund 2.500 Zuschauer. Eingefunden hatten sich über 1.000 am Montagabend und sorgten mit Trommeln und riesigen Deutschlandfahnen für ein ganz besonderes WM-Feeling. Mehr Hintergründe aus dem Esperanto-Arena lesen Sie in einem EXTRA-Bericht. (km/cps). +++