Großes HESSENTAGS-Finale
Sommermärchen mit 1,3 Mio. Besucher - BILANZ
Alle Fotos: Marcel Grösch
16.06.2014 / BENSHEIM -
Heiß, stark und beliebt. Der 54. Hessentag ist am Sonntagabend in Bensheim an der Bergstraße (Südhessen) zu Ende gegangen. Das große Finale wurde am frühen Nachmittag mit dem Festumzug gezündet. Von einem "herrlichen Bild" sprach Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) als sich der 1,4 Kilometer lange Zug durch die Straßen schlängelte. Die Zahlen: beachtlich. 3.500 Teilnehmer, 145 Zugnummern und mehr als 160 Gruppen aus hessischen Landkreisen, Städten und Gemeinden mit vielen Vereinen und Initiativen. Vom Straßenrand schauten Zehntausende zu und umjubelten das amtierende Hessentags-Paar Anne Weihrich und Markus Glanzner.
In zehn Tagen kamen 1,325 Millionen Menschen nach Bensheim. Es war der Hessentag Top 3 in der Geschichte - nach Kassel (1,8 Millionen) und Oberursel (1,38 Millionen). "Der Hessentag lebt - er ist jung und dynamisch", sagte Bouffier zu osthessen-news.de und sprach von einer "großartigen Stimmung". Ein Sommermärchen mit über 110 Sonnenstunden. Bensheim habe sich zum zweiten Mal als eine warme und herzliche Gastgeberin präsentiert und Gäste aus allen Teilen des Landes mit offenen Armen empfangen, so der Regierungschef. "Um Traditionen zu pflegen, Menschen zu begegnen, Neues zu lernen und zu entdecken oder um gemeinsam friedlich und freundlich zu feiern: Dafür ist unser Landesfest da."
Rund 250.000 Menschen besuchten die etwa 60 hr-Veranstaltungen auf dem Hessentag. Mittelpunkt war zehn Tage lang traditionell der "hr-Treff". Allein 150.000 Gäste besuchten das Zelt auf dem Beauner Platz. Auch aus den osthessischen Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Main-Kinzig und dem Vogelsberg pilgerten die Menschen nach Bensheim. Für viele gehört vor allem der traditionelle Festumzug am letzten Tag zu einem Muss. Hessenweit beteiligten sich am gestrigen Sonntag 72 Motivwagen, 45 Fußgruppen, 29 Musikgruppen, 19 Trachtengruppen und 25 Pferde. Unter den Gästen auf der Ehrentribüne: wie immer viel Polit-Prominenz jeglicher Couleur.