Einsatz für Lullus-Sportpark
Resolution an die Stadtverordnetenversammlung
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13.06.2014 / BAD HERSFELD - Die Befürworter des Sportparks in Bad Hersfeld kämpfen weiter für ihr Projekt, welches die Stadtverordneten aus finanziellen Gründen abgelehnt hatte, obwohl das Land Hessen Zuschüsse in Aussicht gestellt habe. In einer Pressemitteilung erklärte Manuela Schmermund, dass die Vereine entlang des geplanten Sportparks an der Fulda nun eine Resolution an die Verantwortlichen der Stadt eingereicht haben. Nachfolgend die Resolution im Wortlaut:
"Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Bad Hersfeld hat am 08.05.2014 den Antrag abgelehnt, einen Fachplaner mit der Ermittlung von Kosten zur Vorbereitung des Lullus-Sportpark-Projektes zu beauftragen. Ohne diese formale Planung kann das vom Land Hessen für den Sportpark in Aussicht gestellte Fördergeld in Millionenhöhe nicht abgerufen werden. Mit diesem Beschluss ist das ambitionierte Projekt Lullus-Sportpark obsolet geworden.
Forderung/Ziel:
Begründung:
Mit Umsetzung des Sportpark-Konzepts werden die vorhandenen Sport- und Freizeitanlagen entlang der Fulda unter energetischen Aspekten modernisiert.Der Lullus-Sportpark ist als „großes Ganzes" zu betrachten, kann aber durch Gliederung auch in Teilabschnitten realisiert werden. Bezieht man den Kurpark mit ein, entsteht ein beispielhaftes Areal für innerstädtische Naherholung. Auf kurzen Wegen wird ein breites Spektrum von Sport- und Freizeitmöglichkeiten geboten, das in dieser Form seinesgleichen sucht. Die Anlage wird Bad Hersfeld ein Alleinstellungsmerkmal mit hessenweitem Modellcharakter verleihen.
Der Sportpark bietet die Chance zur Nutzung mannigfaltiger Synergien:
• Öffnung der Sportanlagen neben der leistungssportlichen Nutzung für den vereinsunabhängigen Breitensport, für Freizeit-, Gesundheits-, Behinderten- und Schulsport
• Familienfreundliche Ausrichtung und Kooperation mit anderen Vereinen, Verbänden, Schulen, Kliniken, Gruppierungen und Unternehmen
• Bewegungsraum für Menschen unterschiedlicher Interessen und jeden Alters: Leistungssportler ebenso wie Breitensportler („Bad Hersfeld bewegt sich")
• Barrierefreie Sportstätten für mobilitätseingeschränkte Personen
• Bewegungsraum für Kinder und Jugendliche, unabhängig von Herkunft und/oder sozialer Grundlage
• Bewegungs-, Sport- und Spielangebote für ältere Menschen
• Stärkung der bestehenden Vereine durch gemeinsame Angebote und Nutzung der Sportanlagen unterschiedlicher Vereine." +++