Skispringen in Tabarz
Rhöner Skispringer in Tabarz: Gute Platzierungen bei schlechtem Wetter
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31.05.2014 / OBERWEIßENBRUNN -
Der Wettkampf im thüringischen Tabarz bot für die Rhöner Skispringer keinen guten Startbedingungen. Der starke Regen während der Trainingssprünge, ließ nicht mehr darauf hoffen, dass zum Wettkampf bestere Bedingungen vor zu finden wären. Doch wirklich beeindrucken ließen sich die Rhöner Skispringer davon nicht, sie zeigten ihr Können und holten wiederum gute Platzierungen. Es wurden in zwei Wertungsdurchgängen auf der K12 und K30 die Sieger der einzelnen Klassen herausgesprungen. 74 Starter aus elf Landesverbänden waren zu diesem Wettkampf angereist. Begonnen wurde auf der K12-Schanze. Dort konnten sich die jüngsten Rhönadler Finja Eichel in der Mädchenklasse, so wie Fernando Haase, Jannis Hermes und Roul Haase in der Jungenklasse, mit guten Plätzen durchsetzten. Finja Eichel (6 Jahre) landete mit zweimal 3,5 Meter auf den vierten Platz. Fernando Haase (5 Jahre) kam mit drei und 3,5m auf den neuten Platz, sein Bruder Roul (7 Jahre) erreicht mit zweimal sieben Metern den vierten Platz und Jannis Hermes (6 Jahre) belegte mit 2,5 und 3,5 Meter den siebten Platz.
Auf der gleichen Schanze wurde auch der Wettkampf der Altersklasse Schüler 9 ausgetragen. Franz Eisenmann (9 Jahre) ließ keine Zweifel auf kommen, auch diesen Wettkampf für sich zu entscheiden. Er konnte sich den ersten Patz souverän sichern, mit den Tagesbestweiten von 10 und 9 Metern. Anschließend wurde auf der 30 Meterschanze die Springen der Altersklassen 10 bis Masters 60+ ausgetragen. Roman Groß (11 Jahre) startet in der Altersklasse 12/13 und kam an diesem Tag mit Weiten von 22,5 und 23 Meter auf den fünften Platz. Er musste sich wie zuletzt in Rothenburg an der Saale, mit den besten Springern aus seiner Altersklasse messen. Frederic Jäger, der auch den „Deutschen Schülercup“ der Altersklasse 12/13 dominierte, siegte wie zu erwarten. Laura Kemmerzell (12 Jahre) war im ersten Durchgang noch auf Medalienkurs. Im zweiten Durchgang konnte sie zwar noch einen halben Meter drauf packen auf 18,5 Meter (erster Sprung 18m), jedoch ihre Mitstreiter machten es ihr gleich und somit stand am Ende ein guter sechster Platz zu Buche.
Trainer Andre Eichel hatte sich noch ein paar Podestplätze mehr erhofft, aber es gibt ja noch einige Termine bei den sich die Rhönadler beweisen können. Für das Team heißt es weiter trainieren und den Focus auf die anstehende Bayerncup – Saison ausrichten. Für alle, die die jungen Adler mal live erleben oder selbst mal wie ein Adler über die Schanzen springen möchte, freuen sich Trainer und Springer. Trainingszeiten können immer unter der Hompage des RWV-Haselbach oder des WSV-Oberweißenbrunn in Erfahrung gebracht werden.(me) +++