Bekämpfung von Stechmücken-Larven im stehenden Wasser

Stadt verteilt wieder kostenlos Tabletten gegen Stechmücken


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12.05.2014 / HANAU - Die Stadt Hanau gibt ab sofort wieder unentgeltlich Tabletten ab, mit denen Bürgerinnen und Bürger Stechmücken-Larven im stehenden Wasser von Zisternen, Wassertonnen und Teichen ohne Fischbesatz bekämpfen können. Die Tabs enthalten den biologischen Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis (Bti). Der Stadtladen gibt jeweils zwei „Culinex Tab plus"-Tabletten an Anfragende ab und informiert, wie das Produkt zu handhaben ist. Eine Tablette reicht für ein Wassergefäß mit 100 Litern oder für eine Teichfläche von fünf Quadratmetern. Sie wirkt mehrere Tage bis Wochen. Für Menschen, Haustiere, Fische, nützliche Insekten oder andere Organismen gilt das Präparat laut Herstellerangaben als unschädlich. Es ist in Wasser aufgelöst als Spritzmittel im Garten anwendbar.



Das Rathaus weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine Verantwortung übernimmt, wenn die Anwendungshinweise missachtet und die Tabletten missbräuchlich verwendet werden.
2013 verteilte der Stadtladen rund 4000 Tabletten. „Wir lassen die Menschen in Hanau auch in diesem Jahr nicht allein und beugen vor, wenn es in den nächsten Wochen eine Regenperiode mit anschließender Hitze geben sollte und in privaten Wassergefäßen Stechmücken brüten könnten", verspricht Stadtrat Andreas Kowol. Er rät, im eigenen Garten stehen bleibendes Wasser aus Gefäßen zu entfernen oder Umtöpfe und Schalen von vornherein umzudrehen, damit darin kein Regen aufgefangen wird. Ebenso sinnvoll sei es Regentonnen abzudecken, damit die Stechmücken ihre Eigelege nicht auf der Wasseroberfläche zurücklassen können.

„Denn Hausmücken nutzen im Frühling und Sommer jede noch so kleine Wasserfläche, um tausende von Eiern abzulegen", erläutert Kowol. Wichtig sei, dass der „Mückenkreislauf durchbrochen" werde. Daher rät er Gartenteiche mit Fischen zu besetzen, denn die sind natürliche Fressfeinde der Stechmückenlarven. Neu angelegte Teiche werden am besten mit einem weißen Gefäß per Schöpfprobe überprüft, ob sie mit Larven besetzt sind. Ebenso sei der Einsatz von Bti-Tabletten möglich. Daraufhin sterben die Mückenlarven ab: ein neuer Befall mit weiter nötigem Bti-Einsatz ist aber nicht auszuschließen. Die Ausgabe von Tabletten „ist nur ein Bestandteil im Kampf gegen die Stechmücken", so Hanaus Umweltdezernent weiter.

Darüber hinaus habe die Stadt einen Gutachter kartieren lassen, wo große Brutstätten im Außenbereich zum Hubschraubereinsatz gegen die Mückenplage zwingen. Voraussetzung für solche Flüge sind Genehmigungen des Regierungspräsidiums und von Hessen-Forst. Um die bemüht sich die Stadt derzeit. +++

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