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1:3 (0:1) gegen Ederbergland

SV Hünfeld so gut wie abgestiegen



01.05.2014 / FUSSBALL - In der Fußball-Hessenliga treibt der Hünfelder Sportverein immer weiter vom rettenden Ufer weg und geht auch im Duell mit dem direkten Konkurrenten FC Ederbergland als Verlierer vom Platz. Das Team von Dominik Weber unterliegt nach einem schwachen Auftritt am Mittwoch vor heimischer Kulisse mit 1:3 (0:1). Damit ist der Abstieg in die Verbandsliga so gut wie besiegelt. Sechs Punkte, inklusive der negativen Bilanz im direkten Vergleich, fehlen dem HSV nun auf Ederbergland.



Das Positive für den HSV war die wiedererstarkte Abwehr, die mit dem langzeitverletzten Sebastian Gensler zu mehr Stabilität und Sicherheit gefunden hatte. Doch auch das Comeback des Innenverteidigers konnte das 1:0 durch den Ederbergländer Stürmer Felix Nolte nicht verhindern. Nolte bekam einen Pass in den Lauf und versenkte die Kugel aus 16 Metern - unhaltbar für den HSV-Keeper Marcel Hein, der sein Hessenligadebüt feierte. Trotz zahlreichen hochkarätigen Torchancen, besonders zum Schluss der ersten Halbzeit, gelang es den Hünfeldern einfach nicht, den Ausgleich zu erzielen. „ Das wir keine Tore schießen ist irgendwie schon symptomatisch", sagte Weber zu osthessen-news.de nach dem Spiel.

In der zweiten Spielhälfte wurde die Chancenverwertung des HSV nicht besser: Sebastian Alles konnte erst keinen Nutzen aus einem Freistoß aus Paradeposition erzielen und verzog kurz darauf knapp einen Weitschuss. Die Sturm- und Drangphase der Hausherren mündeet in der 79. Spielminute im 1:1-Ausgleicgstreffer, erzielt von Maurus Klüber. Nach einem Freistoß-Abpraller musste Klüber die Kugel nur noch ins Eck schieben. Die Herzen der 300 Zuschauer am Kunstrasen der Rhönkampfbahn sollten aber nur kurz höher schlagen: Ederbergland nutzt das schlampige Defensivverhalten und trieb dem HSV mit dem 1:2 und 1:3 kurz Schluss den Pflock ins Herz. „Letztendlich hat uns die Kraft gefehlt", resümierte der Hünfelder Trainer nach dem Spiel.

Dabei wären die Hünfelder mit einem Sieg an den Tabellennachbarn vorbei gezogen und hätten wegen des direkten Vergleiches zum ersten Mal seit einer Ewigkeit die Abstiegszone verlassen.  „Wir hatten heute unser Endspiel und haben es verloren", gestand sich Weber den so gut wie sicheren Abstieg ein. In den letzten vier Spielen der Hessenligasaison gilt es für den HSV das Jahr „sauber zu beenden" und mit neuem Schwung in die kommende Saison zu starten.  (Justus Blaschke)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Hünfelder SV: Hein, Gensler, Alles, Müller, Krieger, Wahl, Krenzer, Neidhardt, Beck, Budenz, Helmke.

FC Ederbergland: Wack, Ricka, Kovacevic, Jencik, Möllmann, Schneider, Miß, Nolte, Arsenio Sabino, Wissermann, Eberling.

SR: Alexander Althoff (Egelsbach).

Z: 300.

Tore: 0:1 Nolte (16.), 1:1 Maurus Klüber (80.), 1:2 Robin Wissmann (84.), 1:3 Ingo Misz (86.). +++


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