Im hr fernsehen

Volker JUNG für gesellschaftspolitisch engagierte Kirche


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16.04.2014 / REGION - Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, wird am Karfreitag (18. April) um 9.45 Uhr in der Sendung „Horizonte" des Hessischen Fernsehens für eine gesellschaftlich engagierte Kirche eintreten. In der Aufzeichnung mit dem Titel „Wie politisch darf Kirche sein?" diskutiert Jung mit der früheren stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und dem Beiratsmitglied der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung Ingrid Matthäus-Maier.

Weiterer Studiogast ist der ehemalige Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Moderiert wird die Sendung von Meinhard Schmidt-Degenhard. „Horizonte" ist nach der Ausstrahlung auch in der Mediathek des HR im Internet abrufbar.



Blick muss auch auf „die Geringsten" fallen

Kirchenpräsident Jung verweist in der Fernsehaufzeichnung für Freitag darauf, dass die christliche Botschaft auch dazu aufrufe, die „Gesellschaft mitzugestalten" und den Blick auf die Menschen am Rand zu richten. Das Christentum hat nach Jung „immer auch einen Weltbezug" und ist nicht nur eine Botschaft für die Innerlichkeit. Wer das Evangelium ernst nehme, müsse den Blick auch auf „den Geringsten" werfen. Dies seien Maßstäbe, nach denen sich beispielsweise auch eine Wirtschaftsordnung befragen lassen müsse, so Jung im HR.

Frage nach Gerechtigkeit gehört zur christlichen Kernbotschaft

Jung verteidigt auch die Trennung von Staat und Kirche in Deutschland sowie das System der Subsidiarität, nach der gesellschaftliche Gruppen bestimmte Aufgaben im Staat wie etwa das Betreiben von Kindertagesstätten übernehmen können. „Kirchen seien ein zivilgesellschaftlicher Akteur unter anderen",  aber mit dem besonderen Auftrag, dazu beizutragen, möglichst gute Lebensbedingungen für alle Menschen zu schaffen. „Danach zu fragen, ob es gerecht in einer Gesellschaft zugeht, ist sehr wohl Kern christlicher Botschaft", betont Jung. +++

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