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Botschafter der Rhön

Wasserkuppe-Piloten auf Lehrgang in Südfrankreich-Alpen

Mit dem Duo Discus war man auch wieder über Südfrankreich und den Seealpen unterwegs
Fotos: Fliegerschule Wasserkuppe

09.04.2014 / GAP/FRANKREICH - „Unsere deutsch/französische Freundschaft lebt und war wieder fest spürbar" fasst Harald Jörges von der Fliegerschule Wasserkuppe seinen diesjährigen Aufenthalt im Südfranzösischen Gap zusammen. Mit den Fluglehrer Kollegen Rene Sobolewski und Uwe Treppesch (alle aus Gersfeld bzw. Obernhausen) hat der Schulleiter neben der Fliegerei n auch wieder zahlreiche persönliche Begegnungen im Nachbarland geschätzt. „Wir hatten Glück mit dem Wetter und genossen Sonne Pur" resümiert Jörges 180 spannende Flugstunden mit drei Flugzeugen.



Lehrgangsteilnehmer waren bei ihren Flügen zwischen 1000-3.500 Meter unterwegs. Beeindruckt war man über die grandiose Landschaft der haute provence - haupt alpes, über der die Segelflüge stattfanden. Bis zu 4.100 Meter strecken sich von Gletschern umgebene Bergspitzen in den Himmel. „Es war ein Traum, über den mit reichlich Schnee bedeckten Bergriesen dahinzugleiten" schwärmt Jörges heute noch. Auch der legendäre Mount Ventu wurde überflogen. Im Geiste sah man dort die Radkarawane der Tour de France, diesen Schicksalsberg empor klettern. Doch auch Briason als ehemalige Garnisonsstadt mit wuchtigen Festungsanlagen erinnerten an die Geschichte und einstige Rivalität zwischen Frankreich und Italien. „

Fliegerisch haben sich unsere Teilnehmer gut entwickelt und sowohl die Gefahren wie Schönheit der Alpen kennengelernt" bilanziert Jörges. Mit einem Gemisch zwischen Englisch, Französisch und Deutsch fand das tägliche Sicherheitsbriefing auf dem Flugplatz Gap- Tallard statt. Hier wurden die Rhöner wie in den Jahren zuvor von Kirten und Phillippe Tarade herzlich betreut. „Ihre wertvollen Infos konnten wir bei unseren Flügen gut umsetzen" so die drei erfahrenen Fluglehrer von der Wasserkuppe.

Eines beeindruckt Jörges immer wieder. Mit jedem Jahr festigt sich die Verbindung mit den Französischen Freunden immer mehr. So ist man bereits zum 15. Mal im Hotel Muret in der Ortschaft Sigoyer bei der Familie Francoise und Claude Paul untergebracht. „Mit seiner regionalen Beschaffenheit erinnert der Ort stark ans Biosphärenreservat der Rhön" resümiert Jörges. So werden im Hotel überwiegend regionale Speisen serviert. Der Chef kocht selbst und war einst Lehrling bei Bucüs. Nach einem anstrengenden Flugtag freute man sich stets über einen wohlschmeckenden Gaumenschmaus.

Das freundschaftliche Miteinander zwischen den Nationen liegt Jörges am Herzen. Er würde sich freuen, wenn die Franzosen selbst einmal seine Heimat besuchen. Leckere Gerichte vom Rhönschaf würden unseren Französischen Freunden zweifellos munden, sind sich die Wasserkuppen Flieger sicher. Wie auch die unverwechselbare Landschaft der Rhön. (Lothar Schwark)  +++

Im Hotel der Familie Francoise und Claude Paul genossen die Wasserkuppen Flieger auch 2014 regionale Speisen

Harald Jörges (Mitte) sieht zahlreiche Parallelen zwischen Gap und dem Biosphärenreservat der Rhön

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