Neue Aufklärungsmethode im Test

Tätertelepathie - damit probiert es jetzt das Polizeipräsidium Südosthessen



01.04.2014 / APRILSCHERZ - Tätertelepathie - das ist das neue Schlagwort beim Polizeipräsidium Südosthessen. Was steckt dahinter? Schon in Asien war seit Urzeiten bekannt, dass man die Kraft des Unterbewusstseins nutzen kann, um nonverbal die Gedanken seiner Mitmenschen zu erfassen. Bereits seit dem 9. Jahrhundert ergründen die Mönche des Quai-Tschong-Ordens in Jiunschiyang, einer kleinen Region im Nordosten Chinas, die telepathischen Möglichkeiten des Menschen. Über die Jahrhunderte haben diese Mönche unglaubliche Fortschritte auf ihrem Forschungsgebiet erzielen können. Die besten unter den Priestern können inzwischen die Gedanken von Personen aufnehmen, die sich mitunter weit weg befinden.



Insbesondere negative Gedanken, wie sie Kriminelle in sich tragen, sind dabei sehr deutlich wahrzunehmen. Diese Erkenntnisse macht sich nun auch das Polizeipräsidium Südosthessen zunutze. In einem ersten TTP-Kurs wurden acht Polizistinnen und Polizisten in die Methoden des Quai-Tschong unterwiesen. Am Montag fand dieser zweiwöchige Kurs mit einer Abschlussübung sein Ende - ab Dienstag sollen die erlernten Inhalte direkt im Streifendienst, zunächst als Pilotprojekt in Offenbach und Hanau, umgesetzt werden. Bürgerinnen und Bürger sollten also nicht verwundert sein, wenn sie zukünftig Polizeibeamte in ungewohnten Körperhaltungen sehen - es dient allein dem Ergreifen von Straftätern.

"Natürlich kann dies nur eine Ergänzung zu den bewährten Maßnahmen der Polizei darstellen", betonte der aus Korea stammende Chung Park, der das Ausbildungsangebot den Ordnungshütern kostenfrei zu Verfügung stellte. "Ich bin mir jedoch sicher, dass nach einiger Übung die Beamten mehr und mehr Tätertelepathie anwenden werden."+++

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