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URTEIL im HOENEß-Prozess

FCB-Präsident Uli Hoeneß muss dreieinhalb Jahre in Haft

Uli Hoeneß im Jahre 2011 bei einer Sparkassen-Veranstaltung in der Fuldaer Esperantohalle
Archivfotos: H. Urbin und H.-H. Braune

13.03.2014 / MÜNCHEN - Urteil im mit Spannung erwarteten Prozess um den Präsidenten des Fußballvereins FC Bayern München: Uli Hoeneß wurde am Donnerstagmittag kurz nach 14 Uhr vom Münchener Landgericht II zu drei Jahren und sechs Monaten Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Ins Gefängnis muss er allerdings zunächst nicht. Gegen eine Kaution von fünf Millionen Euro bleibt er auf freiem Fuß. Die Verteidigung hat bereits verkündet, dass sie in Revision gehen werde.

Das Münchener Landgericht hat die Selbstanzeigen von Uli Hoeneß nicht anerkannt - sie sei ungültig. Derzeit (Stand: 14:30 Uhr) läuft noch die Urteilsbegründung. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre und sechs Monate gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch oder zumindest maximal zwei Jahre Haft (also eine Bewährungsstrafe) plädiert. Derzeit stehen 27,2 Millionen Euro Steuerhinterziehung im Raum.



Nun warten vor allem die Bayern-Fans auf die angekündigte Reaktion des FC Bayern München. Es wird damit gerechnet, dass Hoeneß als Präsident nicht mehr haltbar sei.

Wir haben uns am Donnerstagnachmittag in der Innenstadt von Fulda einmal herumgehört nach den Meinungen zum Urteil von München. Sehen Sie dazu in Kürzen unseren Videobeitrag. (Hans-Hubertus Braune) +++

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