URTEIL im HOENEß-Prozess
FCB-Präsident Uli Hoeneß muss dreieinhalb Jahre in Haft
Archivfotos: H. Urbin und H.-H. Braune
13.03.2014 / MÜNCHEN -
Das Münchener Landgericht hat die Selbstanzeigen von Uli Hoeneß nicht anerkannt - sie sei ungültig. Derzeit (Stand: 14:30 Uhr) läuft noch die Urteilsbegründung. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre und sechs Monate gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch oder zumindest maximal zwei Jahre Haft (also eine Bewährungsstrafe) plädiert. Derzeit stehen 27,2 Millionen Euro Steuerhinterziehung im Raum.
Nun warten vor allem die Bayern-Fans auf die angekündigte Reaktion des FC Bayern München. Es wird damit gerechnet, dass Hoeneß als Präsident nicht mehr haltbar sei.