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HESSENLIGA am Wochenende

Flieden im Topspiel - Hünfeld muss siegen

Christoph Neidhard und der Hünfelder SV sind zum Siegen verdammt - mit Griesheim wartet ein direkter Kontrahent

13.03.2014 / FUSSBALL - Am 27. Spieltag der Hessenliga geht es für die osthessischen Spitzenclubs um Einiges: Hünfeld muss gegen den direkten Konkurrenten Griesheim gewinnen. Lehnerz will nicht mehr Remis spielen und Flieden hat die schwere Aufgabe gegen Eschborn. Lesen Sie hier zu allen Spielen eine Vorschau.


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Hünfeld mit dem Rücken zur Wand - Krenzer für Helmke

Nach der derben Heimspielniederlage, in der die Hünfelder nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch Johnny Helmke verloren haben, steht am Samstag (15 Uhr) ein ganz wichtiges Duell an: Viktoria Griesheim ist zu Gast in der Rhönkampfbahn. Die Griesheimer rangieren nur vier Punkte vor dem HSV in der Tabelle der Hessenliga.

"Wiedergutmachung ist angesagt", meint Coach Dominik Weber zu osthessen-news.de. "Wir haben nach der Klatsche gegen Vellmar lange zusammengesessen und analysiert. Jetzt ist das abgehakt und Griesheim steht an." Ein Sieg müsse das Ziel sein gegen den direkten Konkurrenten.

Das Loch, das der Platzverweis von Johnny Helmke in der Hintermannschaft reißt, weis Weber auch schon zu stopfen: "Oliver Krenzer, der schon in der Hinrunde gute Auftritte hatte, wird in die Innenverteidigung rücken. Da habe ich keinerlei Bedenken." Nur fehle ohne Helmke der Leader auf dem Rasen: "Ich hoffe die Mannschaft kann das auf mehrere Schultern verteilen."

Nummer zwei der Hessenliga zu Gast - Eschborn ist nicht unschlagbar

Sie haben die Hinrunde dominiert und haben auf Rang zwei überwintert: Der 1. FC Eschborn ist eines der Top-Teams der Hessenliga. Lehnerz hat am vergangenen Wochenende ein beachtliches 1:1-Unentschieden errungen. Am Samstag (16 Uhr) reisen die Eschborner aus dem Main-Taunus-Kreis ins Fliedener Königreich.

Buchonia Flieden hat nur ein kleines Polster zwischen sich und den Abstiegsrängen. Vier Punkte trennen die Buchonen vom Abstiegsplatz, den zur Zeit der SV Wiesbaden inne hat. Deswegen wären Punkte zu Hause eigentlich Pflicht. Zumal der Start in die Restrunde eher in die Hose ging: Nur ein mageres Pünktchen aus dem Osthessenderby gegen Hünfeld steht auf dem Konto für 2014. Selbst in diesem Spiel konnte man nicht überzeugen.

Flieden muss zur alten Klasse einer einstigen Spitzenmannschaft der Hessenliga finden. Lehnerz hat vorgemacht, wie man die Zweitplatzierten ärgern kann. Ein Punkt im heimischen Stadion ist Pflicht, um nicht in die Gefahrenzone abzurutschen.

Lehnerz muss sich für Leistungen endlich belohnen 

Zu Saisonbeginn bot sich dem TSV Lehnerz ein ähnliches Bild: Mit drei Unentschieden gegen Alzenau, Eschborn und Wiesbaden ist der TSV nach dem 1:0-Erfolg im Osthessenderby gegen Hünfeld in die Saison gestartet. Klingt für einen Aufsteiger nach einer guten Bilanz, warum nicht wieder? Das Rückspiel in Hünfeld wird erst an Ostern ausgetragen. Die Partien gegen Alzenau und Eschborn endeten je 1:1 und am Samstag (15 Uhr) ist der SV Wiesbaden zu Gast. Doch die Lehnerzer haben den Heimsieg als ganz klares Ziel.

Sowohl gegen Regionalligaabsteiger Alzenau, als auch gegen den Zweitplatzierten Eschborn, war man das bessere Team. Nun ist es an der Zeit sich gegen die abstiegsbedrohten Wiesbadener selbst zu belohnen. "Wir wollen natürlich den Heimsieg einfahren", verrät Michael Hamperl, TSV-Pressesprecher,  im Gespräch mit osthessen-news.de. "Nur dürfen wir unseren Gegner keinesfalls unterschätzen. Das ist nicht dasselbe Team, wie in der Hinrunde. Sie wollen die Klasse halten und haben sich in der Winterpause verstärkt."

Hinter Alexander Scholz, der Knöchelprobleme hat, steht ein Fragezeichen für Samstag. Marek Webers Comeback ist noch nicht in Aussicht. "Er möchte sich kein drittel Mal operieren lassen und zieht die konservative Methode vor, die Schultermuskulatur zu stärken", erklärt Hamperl, "wann er wieder zur Verfügung steht wissen wir nicht." (Julius Böhm)+++

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