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HESSENLIGA am Wochenende

Schwere Aufgaben heute für die drei osthessischen Vereine

Dürfen sich die Hünfelder am Samstag über einen Dreier freuen?

07.03.2014 / FUSSBALL - Schwere Aufgaben stehen am Samstag (15 Uhr) den osthessischen Fußball-Hessenligisten bevor: Vellmar, die Nummer vier der Liga, gastiert beim Hünfelder SV. Die Fliedener erwartet ein heißer Kampf beim Tabellennachbarn Bayern Alzenau. Den schwersten Brocken hat der TSV Lehnerz mit dem Tabellenzweiten Eschborn vor sich.

Hünfeld will Rückenwind aus Derby mitnehmen



HSV-Trainer Dominik Weber war besonders von der Abwehrleistung seines HSV beim Derby in Flieden begeistert: „Wie unsere Defensive den Vorjahrestorschützenkönig Fabian Schaub ausgeschaltet hat, war schon beeindruckend. So müssen wir weitermachen." Mit dem OSC Vellmar wartet am Samstag in der Rhönkampfbahn ein Team aus der Spitzengruppe. „Wir wollen an die gute Leistung von Flieden anknüpfen", kündigt Abteilungsleiter Joachim Hess an. Es müsse zu Hause endlich ein Dreier her.

„Der Schlussel liegt, wie gegen die Buchonia, in einer sicheren Defensive. Ich denke Vellmar ist ein Gegner, der uns liegt", munkelt Hess. Für die Hünfelder wäre ein Sieg enorm wichtig, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren. Momentan steht der HSV auf Rang 16 - einem Abstiegsplatz.

Lesser: „Eschborn ganz anderes Format als Alzenau"

Nach dem zufriedenstellenden 1:1-Unentschieden gegen Regionalligaabsteiger Bayern Alzenau hat der TSV Lehnerz am Samstag einen größeren Brocken vor der Brust. Für die Jungs von Henry Lesser geht es in den Main-Taunus-Kreis zum Zweitplatzierten Eschborn. Beim 1:1 im Hinspiel sprach man noch lange vom „besten Fußballspiel, das die Region seit langem gesehen hat." Trainer Henry Lesser ist sich sicher: „Wenn wir es wieder schaffen 100 Prozent abzurufen, können wir auch in Eschborn etwas reißen. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden."

Eschborn ist mit einem Remis in Seligenstadt in die Restrunde gestartet. „Das ist nun aber für beide Teams eine völlig neue Partie. Man muss sich erst an die Platzverhältnisse auf Rasen gewöhnen", ruft Lesser in Erinnerung. Für ihn ist Eschborn ein ganz anderes Kaliber als die Gäste vom vergangenen Samstag: „Eschborn hat eine super Mannschaft mit gestandenen Spielern. Viele haben Regionalligaerfahrung. Wir müssen also mehr zeigen als gegen Alzenau und an die Leistungsgrenze gehen."

Alzenau: Kein leichter Gegner für Flieden

Schaut man auf die Tabelle sieht es nach einer spannenden Partie aus: Bayern Alzenau könnte mit einem Heimsieg gegen die Buchonen der Mannschaft aus dem Königreich dicht auf die Pelle rücken. Am vergangenen Wochenende hat man schon den TSV Lehnerz geärgert und einen Punkt aus Osthessen entführt.

Für die Fliedener gilt es, die schwache Leistung im Osthessenderby zu vergessen und mit breiter Brust nach Bayern zu fahren. (jub)+++

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