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OSTHESSENDERBY

Hessenliga am Samstag - "Sechs-Punkte-Spiel gegen Hünfeld"

Beim letzten Osthessen-Derby unterlag Flieden in Lehnerz

28.02.2014 / FUSSBALL-HESSENLIGA - Der Winterschlaf ist vorbei. Die Zeit, in der sich die osthessischen Fußballfans mit Biathlon und Snowboardtricks aus Sotschi begnügen mussten hat endlich ein Ende: Der Fußball startet in die Restrunde und das sofort mit einem Hessenliga-Kracher. Der Hünfelder SV reist am Samstag (15 Uhr) in das Königreich Flieden. Ob die Hünfelder mit dem Bus anreisen bleibt fraglich, denn mit Sebastian Gensler, Steffen Witzel und Niclas Rehm, scheint auf Seiten den SV die halbe Mannschaft auszufallen. Hinter Christoph Neidhardt steht ein Fragezeichen.



Frank Happ, Abteilungsleiter in Flieden, will davon nichts wissen: „Uns interessiert das alles nicht wer spielt, wer ausfällt. Am Samstag ist Derbyzeit – da werden alle Hünfelder heiß auf den Sieg sein, egal wer auf dem Feld steht." Man wolle auf sich selbst schauen und am Samstag vor einer „hoffentlich vierstelligen Zuschauerzahl" alles geben. Auf Fliedener Seite fällt Gideon Betz mit einem Muskelfaserriss aus. Hünfeld-Rückkehrer Sascha Rumpeltes ist auch noch fraglich: "Er war angeschlagen und ist vergangene Woche Vater seines ersten Sohnes geworden."
 
Die Hünfelder hoffen auf den Derbyfaktor. „In einem Derby ist alles möglich, auch wenn die Verletzungsmisere nicht abreist. Niclas Rehm wird mit einem doppeltem Armbruch wohl die ganze Saison ausfallen", sagt Joachim Hess vom HSV, „die Jungs waren trotz allem top motiviert beim Abschlusstraining. Wir müssen enger zusammenrücken und Gas geben. Dann können wir auch in Flieden gewinnen."  

Für beide Teams geht es ums nackte Überleben, vor allem für den HSV. Die Hünfelder rangieren auf dem 16. Rang mit zwei Punkten Abstand zum rettenden Ufer. Flieden ist dem HSV sechs Punkte vorraus. „Wir haben ein Spiel mehr als unsere Mitkonkurrenten", macht Fliedens Happ klar, „da fühlen sich unsere fünf Punkte Polster zur Absteigszone nur noch an wie zwei. Wir sind so dicht beisammen, das wir ein wegweisendes Derby gegen einen direkten Konkurrenten." Der Abteilungsleiter spricht von einem "Sechs-Punkte-Spiel." (Julius Böhm) +++

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