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Zu warme Aussichten für Skiliftbetreiber

Umsatzeinbußen spürbar

Einige wenige Besucher an der Märchenwiesenhütte
Archivfoto: Alyssa Hoffmann

08.01.2014 / WASSERKUPPE - Vor 50 Jahren ging der erste Skilift auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, in Betrieb. Doch ausgerechnet in dieser Jubiläumssaison lässt der Schnee auf sich warten. Temperaturen knapp unter 10 Grad plus herrschen zurzeit im beliebten Ausflugsziel. Seit Wochen ist keine Änderung in Sicht, das Thema "fehlender Winter" ging auch in den Medien rauf und runter. Die entscheidende Frage ist aber nicht nur, was die Menschen in Osthessen von dem Winter ohne Schnee und Kälte halten - die einen freut´s, andere eben nicht - sondern was das für diejenigen bedeutet, die vom Geschäft mit der weißen Pracht leben. Osthessen-news.de hat bei den Betreibern der Ski- und Rodelarena nachgefragt. 



„Es ist zu warm, um Kunstschnee zu erzeugen", so Susanne Möller von der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe. „Dafür brauchen wir wenigstens drei Grad minus. So muss der Lift bis auf Weiteres stillstehen. Die Umsatzeinbußen sind natürlich zu spüren, denn auch wenn die Rodelbahn Rhönbob für Besucher geöffnet hat, können die Eintrittspreise dafür bei Weitem nicht den Umsatzausfall des Liftbetriebes wettmachen." Aber auch für die Touristen die ihre Winterferien sonst auf der Piste verbringen, sei das warme Wetter ein echter Dorn im Auge. Viele Leute könnten sich einen Skiurlaub, zum Beispiel in den Alpen, nicht leisten. Für diese Menschen sei der Urlaub auf der Wasserkuppe sonst die einzige Möglichkeit, doch in die ersehnten Skiferien zu fahren.

Bleibt für diejenigen, die ihren Lebensunterhalt mit der kalten Jahreszeit verdienen sowie für die Sportbegeisterten, die sich auf einen Skiurlaub in der Rhön freuen zu hoffen, dass uns der Winter in der aktuellen Saison noch trifft. (Miriam Rommel) +++

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