Stabile Abwehr im Spiel gegen die Kobras
Auftaktsieg für die Luchse
08.01.2014 / EISHOCKEY -
Im ersten Heimspiel der Regionalliga Platzierungsrunde, hatten die Lauterbacher Luchse erneut die Kobras aus Dinslaken zu Gast in der Lauterbacher EissportArena. Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel, das durch konzentriertes und glänzend organisiertes Abwehrverhalten beider Mannschaften geprägt war. Seit dem Amtsantritt von Coach Roger Nicholas agieren die Luchse in der Defensive deutlich strukturierter und lassen, gerade aus den gefährlichen Bereichen vor dem Tor, kaum noch Chancen zu. Allerdings brachten sich die Luchse durch teilweise unnötige Fouls selbst in Bedrängnis.
Doch auch in Unterzahl stand die Abwehr der Luchse sehr stabil und ließ kaum Chancen zu. Kam doch mal ein Schuss durch, war Goalie Sebastian Grunewald zur Stelle. Aber auch die Gäste aus Dinslaken waren nach der deutlichen 11:2 Niederlage gegen die Luchse vor dem Jahreswechsel, deutlich besser auf das Team um Kapitän Horst Feuerfeil eingestellt. Immer wieder scheiterte die Lauterbacher Offensiv-Power am Abwehrriegel der Kobras. Lauterbachs beste Chance hatte Lars Metzendorf, der nach einem tollen Alleingang und perfekten Zuspiel, des nach langer Pause ins Team zurückgekehrten Kanadiers Brendan Burge, am starken Goalie der Gäste scheiterte. Somit ging es zwar mit einem 0:0 in die erste Pause, doch die über 600 Zuschauer sahen ein keineswegs langweiliges Spiel im Steinigsgrund.
Die Ansprache des Trainers in der ersten Drittelpause, konzentriert, kontrolliert und geduldig weiter zu spielen, wurde von den Luchsen erhört. In der 23. Spielminute bediente Verteidiger Jake Fardoe dann Benjamin Schulz, der mit einem satten Handgelenkschuss die erlösende 1:0 Führung für die Luchse erzielte. Die Luchse übernahmen immer mehr das Geschehen auf dem Eis und hatten durch Pierre Kracht die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Aber auch er scheiterte am besten Spieler der Kobras, Goalie Dennis Rudolph. Dinslaken konnte dem Tempo nun nicht mehr so folgen wie noch im ersten Drittel und die Luchse kamen immer besser ins Spiel. Doch unverständlicherweise agierten die Luchse ab Mitte des zweiten Drittels zu fahrlässig und leichtsinnig. Als Verteidiger Jake Fardoe im Spielaufbau den Puck vertändelte, nahm Dinslakens Krolak das Geschenk dankend an und markierte den 1:1 Ausgleich in der 30. Spielminute.
Getreu dem Motto „ das beste kommt zum Schluss", spielten sich die Luchse im letzten Drittel in einen wahren Rausch. Die Männer von Coach Roger Nicholas machten nun kurzen Prozess mit dem vermeintlich stärksten Gegner der Platzierungsrunde. Den Auftakt machte Pierre Kracht in der 42. Spielminute. Von Lauterbachs bestem Spieler des Abends, Brendan Burge, mustergültig bedient, erzielte er das 3:2 für die Luchse. Auch der Treffer zum 4:2 für die Luchse in der 51. Spielminute ging auf das Konto von Kracht. Passgeber war abermals Brendan Burge. Nur drei Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Kobras. Diesmal war Verteidiger Jake Fardoe der Abnehmer des Passes, der erneut von Brendan Burge kam.
Statistik des Spiels
1:0 (23.) Schulz; 1:1 (30.) Krolak; 2:1 (35.) Burge; 2:2 (40.) Krolak; 3:2 (42.) Kracht; 4:2 (51.) Kracht; 5:2 (54.) Fardoe; 6:2 (55.) Schulz; 7:2 (56.) Burge; 8:2 (60.) Schmelzer
Aufstellung der Luchse:
Tor: Grunewald, O. Ebenrett – Abwehr: Naumann, Fardoe, Patejdl, Hornivius, Six, Grund – Sturm: Schulz, Schmelzer, Kracht, J. Feuerfeil, H. Feuerfeil, Kreuz, Metzendorf, Reimer, Burge
Strafzeiten:
Lauterbach 12 + 10 Schulz
Dinslaken 10+++
Bilder: Chris Heuser