Zwei Meistertitel im Motocross für Joshua ENDERS
Erfolg für 19-Jährigen
18.12.2013 / MOTORSPORT -
MÜCKE-ATZENHAIN. Für den 19-jährigen Motocross Pilot Joshua Enders aus Mücke-Atzenhain, der in dieser Saison in die Klasse MX I, ab 450 cm³ wechselte, war 2013 ein überaus erfolgreiches Jahr. Er startete für das Team Dennert-Racing/MG Sport und fuhr in der Klasse MX I als Sieger beim Hessencup und auch als Sieger beim Hessenpokal gleich zwei Meistertitel ein. Darüber hinaus belegte Joshua Enders nach zwei Ausfällen und einigen Terminüberschneidungen den 10. Platz in der Gesamtwertung beim deutschen Motocross Pokal Open. Obwohl er nicht alle Rennen bestreiten konnte, fuhr er immer in der Spitzengruppe mit und gewann den Pokal-Lauf in Laubus-Eschbach.
Seit seinem 4. Lebensjahr übt Joshua Enders den faszinierenden Extremsport Motocross aus, von dem er auf seiner Internetseite schreibt, dass dieser Sport ins Blut geht. Bereits ein Jahr später, im Jahre 1999 belegte er in einem Rennen den 5. Platz. In der Klasse 50 cm³ wurde er 2001 Weltcup-Sieger und bei der Kids WM in 2002 Vice-Weltcupsieger. In 2003 startete er in der Klasse 65 cm³ und wurde erneut Weltcup-Sieger, war in 2004 Gesamtsieger im Supercup, wurde Deutscher Meister und belegte trotz Verletzungspause den 3. Platz beim Hessencup. Nach dem Wechsel in die Klasse 85 cm³, fuhr er 2005 den 5. Platz und in 2006 den 3. Platz in der Gesamtwertung beim Hessecup ein. 2007 fand ein erneuter Klassenwechsel auf 125 cm³ / 250 cm³, statt, doch musste er bis 2010 wegen einer Verletzung pausieren, bevor er sich in 2011 erneut den 3. Platz in der Gesamtwertung beim Hessencup und in 2012 den 7. Platz im Pokalwettbewerb der Klasse MX 2, holte.
In der kommenden Wintersaison 2013/14 wird Joshua Enders bei den SX Supercross Rennen in der Klasse SX 2 an den Start gehen und die ADAC Master Serie und die Deutsche Meisterschaft sind seine Vorgaben für das Jahr 2014. Die Anforderungen an Mensch und Material machen Motocross zu einer faszinierenden Extremsportart, über die Joshua Enders in seiner Homepage auch schreibt: „Hast du nämlich erst einmal das Gefühl gekostet, mit 40 anderen Piloten ins freie Training raus zu fahren, auf eine griffige optimal vorbereitete Strecke, dann ist es meist zu spät. Du springst mit klopfendem Herzen über herrliche Table und Doppelsprünge und hast das Gefühl fliegen zu können". Dann in diesem Sinne, weiterhin viel Erfolg und Hals und Beinbruch für die Zukunft, Joshua Enders, der an dieser Stelle seinem Team sowie allen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung dankt.(eva)+++