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Dorfladen-Konzept gescheitert

AUS für „Lädchen für alles" - Umsätze reichen nicht aus


Foto: Steffi Harth

05.12.2013 / BAD HERSFRELD - Betretene, traurige Gesichter in der Bad Hersfelder Eichhofsiedlung. Der Grund? Das „Lädchen für alles" wird aller Voraussicht nach im ersten Quartal 2014 seine Pforten schließen. Dies teilte heute Erwin Binkofski, geschäftsführender Vorstand der „Brücke" - Verein für Psychosoziale Hilfe im Kreis Hersfeld-Rotenburg, mit. „Wir haben wirklich alles versucht, konnten aber nicht den Umsatz erreichen, der nötig gewesen wäre, um den Fortbestand des Lädchens zu sichern."



Selbstverständlich sei den Verantwortlichen der „Brücke" - dem Träger des kleinen Einkaufmarktes - von Beginn an bewusst gewesen, dass man mit einem solchen Konzept keine Rekordumsätze erzielen könne. „Uns ging es von Anfang an vor allem um den sozialen Profit." Dennoch müssten die Geschäfte rentabel bleiben und sich die roten Zahlen in Grenzen halten. „Aber leider ist es Fakt, dass unsere Kasse ein dickes Minus aufweist", erläutert Erwin Binkofski.

„Am Freitag, dem 13. Dezember, werden wir uns mit allen Beteiligten, wie den Vertretern von tegut und der Siedlungsgenossenschaft Eichhof, zusammensetzen und einen ordentlichen Ausstiegsfahrplan erarbeiten. Rückblickend war es für uns ein gutes, lebendiges Jahr mit tollen Erfahrungen und sinnbringenden Begegnungen, die wir nicht missen möchten", bilanziert der „Brücken"-Vorstand. „Wir haben sehr viel Kraft investiert, aber die Zahlen sprechen schlicht und ergreifend gegen uns." Aus diesem Grund habe man sich letztendlich schweren Herzens dazu entschlossen, einen sauberen Schlussstrich zu ziehen. (Stefanie Harth) +++

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