"Schwindelfrei" in Osthessen
Erster Tatort aus Fulda am Sonntag
Foto: hr/Katrin Denkewitz
05.12.2013 / FULDA - „Schwindelfrei" heißt der dritte Tatort mit Ulrich Tukur, den der Hessische Rundfunk am Sonntag, 8. Dezember, um 20.15 Uhr im Ersten ausstrahlt. Das Buch zu dem Krimi im Zirkusmilieu stammt von Justus von Dohnányi, der auch Regie führt. „Wächter, es gibt etwas zu feiern. Mein Tumor ist weg. Kommen Sie zu mir nach Fulda, ich lade Sie in den Zirkus ein." Fulda? Ja wirklich, erstmals handelt ein Fall der berühmten Tatort-Kommissare in der osthessischen Metropole. Vor gut einem Jahr drehte der Hessischen Rundfunk im Auftrag der ARD unter anderem auch in Fulda und Umgebung (osthessen-news.de berichtete). Nun wird der Fall am kommenden Sonntag um 20:15 im Ersten erstmals ausgestrahlt.
Die Krimifans dürfen sich auf einen ganz besonderen, wohl auch außergewöhnlichen Tatort freuen. Und er wird vermutlich die Kritiker teilen. "Ich finde es besser, zu polarisieren als zu langweilen", sagte Regisseur Justus von Dohnanyi in einem Interview. Beim Preview am Montag in Frankfurt am Main kam das Konzept bei den rund 900 Zuschauern gut an. Er sei immer wieder überraschend, sagte ein Zuschauer in hr info.
Zum Inhalt schreibt der hr: Magda Wächter, noch etwas skeptisch, folgt der Einladung ihres LKA-Chefs Felix Murot, und gemeinsam besuchen sie eine Vorstellung im Zirkus „Raxon". Mitten in der Vorstellung erhebt sich eine Frau im Publikum und deutet hysterisch schreiend auf jemanden in der Manege: „Das ist er! Lasst ihn nicht entkommen!" Das Licht geht aus, die Frau ist weg, und der Pianist der Zirkuskapelle verletzt sich im Dunkeln die Hand. Am nächsten Morgen erfahren Wächter und Murot, dass die Frau seit dem gestrigen Abend vermisst wird. Murot wittert Unbill, stattet dem Zirkus einen erneuten Besuch ab und schafft es - undercover als Pianist - in der Zirkuskapelle anzuheuern. Doch seine Anwesenheit wird nicht von allen Zirkusleuten gut geheißen.