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"Die eigene Heimat besser kennenlernen" - Dorfrunde für mehr Gesundheit

Das ehrwürdige Karmelitinnenkloster „ „Regina Pacis": Markante Anlaufstelle der Dorfrunde in Rödelmaier
Foto Partl

29.11.2013 / RÖDELMAIER - Neben Hollstadt und Heustreu hat auch die Gemeinde Rödelmaier eine so genannte Dorfrunde aufzuweisen. Die Aktion Dorfrunde lädt die Bürger einerseits dazu ein, die eigene Heimat näher kennen zu lernen und andererseits, dabei etwas für die eigene Gesundheit zu tun.Das Projekt „Dorfrunde" hat seine Wurzeln in dem seit vielen Jahren im Landkreis Rhön-Grabfeld heimischen Präventionsgedanken für mehr Gesundheit, der bisher schon in vielen kleinen und großen Aktionen gefruchtet hat. Keine der Dorfrunden ist länger als vier Kilometer.



Das möglichst regelmäßige Stückchen an mehr Bewegung dient der Gesundheit. Ziel sei keineswegs, möglichst schnell voranzukommen sondern überhaupt, in welcher Form auch immer, diese Weg zu absolvieren, mit Freunden und Bekannten oder, wer mag, auch alleine. Dorfrunden gelten als tägliche Motivation für ein fittes Herz.

Getreu dem Motto, dass Gesundheit der Sonnenschein der Seele sei, könne man schon mit 30 Minuten Bewegung täglich vielen Krankheiten wie Schlaganfall und Diabetes vorbeugen. Selbst Landrat Thomas Habermann plädiert für den Zusammenhang und Nutzen zwischen Gesundheit und Bewegung. Früher hatten sich die Menschen zwangsläufig viel mehr bewegt. Heute leiden viele unter arbeitsbedingtem Stress bei vorwiegend sitzenden Tätigkeiten. Hier müsse dringend Ausgleich geschaffen werden.

Dabei dürfe man die Sache aber auch nicht zu verbissen angehen, heißt es im zugehörigen Flyer. Das zusätzliche tägliche Stück Bewegung sollte zur Selbstverständlichkeit werden die vor allen Dingen auch Spaß machen müsse und die Lebensfreude steigern. „Nehmen Sie sich Zeit. Genießen sie dabei die Ruhe und die Natur" so die Empfehlung.
Die Dorfrunde in Rödelmaier beginnt am Rathausplatz in der Ortsmitte. Weiter geht es nach rechts der Dorfstraße entlang, dann biegt man leicht aufsteigend in die Eichstraße ein. An der Linde – Verkehrsinsel Eichenhäuser Straße – führt der Weg entlang der Ortsverbindungsstraße Richtung Eichenhausen.
Nach 150 Meter zweigt die Dorfrunde nach links ab auf den Hollstädter Weg. Nach 1,4 Kilometer erreicht man den nördlichsten Punkt mit dem Bildstock „Vierzehn Nothelfer". Die neue Anlage mit Sitzgelegenheit kann gerne zu einer Pause genutzt werden.
Der herrliche Ausblick im Osten schweift über die Gleichberge und westlich über das Rhönpanorama. Bedingt durch den Autobahnzubringer B 279 macht der Weg einen starken Knick nach Westen und führt dann bergab bis zum Straßentunnel. Weiter geht es südlich auf dem Dürmingsweg in Richtung Rödelmaier. Hier gilt es, 25 Höhenmeter zu absolvieren.
Von der Dürmingshöhe aus hat man das Dorf Rödelmaier voll im Blick mit Kirche und Kloster im Vordergrund. Vorbei am Neubaugebiet „Langer Zug" muss noch die Herschfelder Straße überquert werden, dann kann man den Gehsteig am Friedhof entlang nutzen. An der Bushaltestelle zwischen Kindergarten und Jugendclub schlängelt sich ein Fußweg bis zum Kirchvorplatz. Vorbei am Eingang des Karmelitinnenklosters „Regina Pacis" sind es nur einige wenige Meter bis zum Ausgangspunkt. Die Strecke ist insgesamt 3,1 Kilometer lang. Der Gesamtanstieg beträgt 29 Meter.+++

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