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Schlitzer Co-Pilotin ist Rallye-Staatsmeisterin 2013 mit "Suzuki-Team Austria"



14.11.2013 / RENNSPORT - SCHLITZ. Beim letzten Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft in der Division II (2 WD) holten sich Michael Böhm und seine Schlitzer Co-Pilotin Katrin Becker bei der alles entscheidenden Rallye Waldviertel die zum Sieg fehlenden Punkte und wurden dafür zum Saisonende mit dem Titel „Österreichischer 2WD Rallye- Staatsmeister 2013" belohnt. Die international erfahrene Rallye-Amazone ist im zweiten Jahr im Suzuki Super 1600 von Michael Böhm für die Ansage zuständig. Nach dem deutschen Meistertitel in 2011 im Mohe-Renault, kam sie auch schon im letzten Jahr in der österreichischen Top-Liga zu Meisterehren.



Im Vorfeld der diesjährigen Waldviertel-Rallye schienen die Rollen klar verteilt. In dem noch offenen Meisterschaftskampf sollte die Entscheidung zwischen dem derzeit führenden Michael Böhm und dem mit 2 Punkten Rückstand folgenden Peter Ebner fallen. Klare Ansage, wer hier bei den final rallyedays in der Region um Schloss Grafenegg die Nase vorn hat, der ist Titelträger. 

Pure Spannung schon am ersten Tag, als am Ende der WP 2 nach einer Wasserdurchfahrt der Suzukimotor kurz vorm Ziel seinen Dienst beendete. Schiebender Weise sorgten Böhm/Becker so für den notwendigen Vortrieb zur nahegelegenen Ziel-Lichtschranke, nach deren Überquerung und einem weiteren Startversuch das Triebwerk erfreulicher Weise wieder zündete.

Damit es sollte auch beim einzigen "Aha-Erlebnis" der Beiden am Wochenende bleiben. Mit 14 sek. Vorsprung hatte sich das Mixed- Team ein akzeptables Polster vor der letzten WP des Tagesverschafft. Zu der allerdings Böhms Mitstreiter Ebner nicht mehr starteten konnte, da sich sein Citroen bei der vorher genannten Wasserdurchfahrt ein beachtliches Kühlerleck einfing und er zur Schadensbegrenzung Motor und Auto abstellen musste. Damit war der erwartete Showdown und der Titelkampf am Freitagabend schon vorzeitig zugunsten des Suzuki-Duos Böhm/ Becker entschieden. Der Pflicht folgte am zweiten Rallyetag die Kür.

Entspannt aber nicht minder schnell flog der Suzuki Super 1600 am Samstag über die matschig-rutschigen Prüfungen rund um Grafenegg. Das funktionierte perfekt, und hatte nach insgesamt - fast problemlosen - 490 km den 7.Gesamtrang, sowie einen unangefochtenen Divisionssieg und die Klassenführung zum Ergebnis. Ein furioser Schlusspunkt hinter einem Jahr, das mit einem technischen Defekt bei der Jänner-Rallye begann, sich mit zwei Siegen (Wechselland, Waldviertel) und vier zweiten Plätzen (Lavanttal, Rebenland, Schneebergland und Weiz) fortsetzte – und schlussendlich sogar gänzlich an der Kippe stand, als nach einem schweren Motorradunfall im September sogar die Karriere von Michael Böhm gefährdet schien. „Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir das doch noch geschafft haben", und Böhm ist überwältigt von der Gratulationswelle, die ihn und seine ebenfalls zu Meisterehren gelangte Copilotin Katrin Becker erreichte.+++





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