Holk FREYTAG zu FEHLINGs Vorwürfen: Professor ZEHELEIN soll vermitteln
Archivfoto: Hans-Hubertus Braune
05.11.2013 / BAD HERSFELD - Bad Hersfelds Festspiel-Intendant Holk Freytag reagierte am Dienstagnachmittag auf eine Pressemitteilung der Stadt Bad Hersfeld, wonach der Intendant vor dem Magistrat vorspreche solle. Es geht um angebliche Versäumnisse in Sachen Arbeitszeiten und Arbeitsschutz bei den Festspielen. Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling hatte dem Magistrat der Stadt am gestrigen Montag unter anderem vorgeschlagen, den Vertrag mit Freytag aufzulösen. Trotz dieser massiven Vorwürfe wolle Freytag an der Bereitschaft zur gemeinsamen Arbeit festhalten. Nachfolgend die Pressemitteilung des Intendanten, dessen Vertrag noch bis zum Jahr 2016 läuft, im Wortlaut:
"Im Interesse einer konstruktiven Klärung der erneuten Anschuldigungen, die Bürgermeister Fehling in seiner heutigen Presseerklärung gegen mich vorbringt, werde ich keine öffentliche Stellungnahme mehr abgeben. In unserer gemeinsamen Presseerklärung vom 18. September haben wir uns zu konstruktiver Zusammenarbeit verabredet. Dem widersprechen die erneuten öffentlichen Attacken in Gestalt der Presseerklärung des Bürgermeisters vom 5. November 2013. Dennoch halte ich zum Wohle der Bad Hersfelder Festspiele an der Bereitschaft zur gemeinsamen Arbeit fest. Deshalb wird mein Rechtsanwalt, Joachim Benclowitz, aufgrund dieser neuerlichen Differenzen von der für diese Fälle vorgesehenen Vermittlung durch den Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins, Herrn Professor Klaus Zehelein, Gebrauch machen. Inzwischen setze ich meine intensiven Vorbereitungsarbeiten für die 64. Bad Hersfelder Festspiele fort, für die in den nächsten Tagen der Vorverkauf beginnt." +++