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In der Bundesliga angekommen

Wasserfreunde sammeln 1. Punkt beim 8:8

In der Bundesliga angekommen und den ersten Punkt eingefahren: Die Wasserfreunde Fulda spielen gegen den SC Neustadt 8:8

03.11.2013 / WASSERBALL - Die Wasserfreunde Fulda sind beim zweiten Heimspiel der Bundesliga-Saison gegen den SC Neustadt knapp am ersten Saisonsieg vorbeigeschrammt. Mit dem Schlusspfiff erzielten die Gäste den Ausgleich und entführten einen Punkt aus dem Sportbad Ziehers. "Wenn ich die Vereinsbrille kurz abnehme, kann man, denke ich, von einem gewonnenen Remis sprechen", gab Volker Schunke, Trainer der Wasserfreunde, im Gespräch mit Osthessen-news.de, zu. "Es ging hin und her, beide Teams hatten die Chance auf den Sieg. Aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können und sind jetzt in der Bundesliga angekommen." 



Die Wasserfreunde begannen gut und führten schnell mit zwei Toren. Dann kamen die Gäste aus Neustadt und erzielten vier Tore in Serie. Zwei Treffer von Horvath und Weber sorgten für den gerechten Pausenstand von 4:4. Die prächtige Kulisse von 450 Zuschauern machten aus dem Sportbad Ziehens einen wahren Hexenkessel. "Das war schon echt top. Der achte Mann auf der Tribüne hat uns klasse unterstützt. Das bekommt man sogar im Wasser mit", lobte Alexander "Foley" Hörl das Publikum.  

Nach dem Seitenwechsel hieß es auf beiden Seiten lange Abtasten: Erst kurz vor Ende des dritten Viertels gelang den Barockstädtern die Führung durch Marvin Hohmann. Im direkten Gegenzug glichen die Gäste aus. "Es ist schwer zu sagen ob wir das Remis gewonnen, oder den Sieg verloren haben. Das Spiel war eng, weil Neustadt auf Augenhöhe war", sagte Hörl nach Abpfiff. Und ebenso eng war auch das letzte Viertel: Fulda gelang eine knappe Minute vor Abpfiff die 8:7-Führung. In letzet Sekunde fiel jedoch der Ausgleich zum Unmut der 450 Zuschauer.

"Es ist schade, dass wir den Sieg in letzer Sekunde durch Leichtigkeitsfehler hergeschenkt haben", resümierte Hörl die Partie. Auch der verletzte Philipp Müller, der wohl erst wieder im Dezember in den  Spielbetrieb eingreifen kann, war bedröppelt: "Für mich ist es ein verlorener Sieg. Wenn du in letzter Sekunde ein Tor vor bist, musst du es auch über die Zeit bringen", erklärte der linke Flügel im Gespräch mit ON. Die Zuschauer feierten ihre Wasserfreunde, die gezeigt haben, dass sie auf Bundesliagniveau mithalen können, dennoch. Schon am siebten Dezember gastiert  zum dritten Heimspiel der SV Krefeld in der Magdeburger Straße. (Julius Böhm)+++



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