NIEDERLAGE!
BuLi Wasserfreunde Fulda vs. Potsdam 7 : 23
Fotos: Hendrik Urbin
21.10.2013 / WASSERBALL - Die Wasserfreunde Fulda sind zum Auftakt der Deutschen Wasserball-Liga am Samstagabend gegen den OSC Potsdam mit 7:23 gehörig unter die Räder gekommen. Vor stolzer Kulisse im Sportbad Ziehers mussten die Aufsteiger aus der Barockstadt ihrer fehlenden Erstligaerfahrung Tribut zollen. Die Gäste aus Brandenburg ließen den Wasserfreunden von Beginn an keine Chance und bestachen vor allem durch ihre Konterstärke.
„Potsdam war mit seiner Erfahrung aus dem Europapokal der erwartet übermächtige Gegner", bilanzierte Pof. Dr. Andreas Hohmann, Trainer der Wasserfreunde. Dennoch sei man am Ende besser in die Partie gekommen und habe auch gute Szenen gezeigt. Schon nach dem ersten Viertel beim Stande von 1:5 war klar: Hier ist heute nichts zu holen. „Deshalb haben wir durchrotiert und vor allem die jungen Spieler Bundesligaluft schnuppern lassen." Dies solle sich bis zum Ende der Saison auszahlen, hoffe der Couch. Die junge und starke Truppe aus Brandenburg überzeugte mit einem schnellen Umschaltspiel, welches den Fuldaern noch nicht perfekt gelang.
Für Fulda erzielten die Treffer Marvin Hohmann (3), David Horvath (2), Tarek Bary und Philipp von Keitz. Der Trainer bedankte sich auch bei den mehr als 400 Zuschauern im Sportbad Ziehers, die nicht enttäuscht gewesen seien und ihre Mannen trotz des Rückstandes immer weiter nach vorn gepeitscht haben. Nächsten Samstag geht es für die Fuldaer im DSV-Pokal zu Zweitligist SV Blau-Weiß Bochum, ehe am zweiten November der SC Neustadt zum zweiten Spieltag der Wasserball-Bundesliga im Sportbad Ziehers gastiert. (jub) +++