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Jäger-Event mit Land Rover bei SORG Premium Cars - zwei Referenten zu Gast


Bilder: Julius Böhm

11.10.2013 / FULDA - Jäger, das Wild und ein passendes Gefährt dazu - das waren die Themen beim Land Rover Jagd-Event bei Sorg Premium-Cars am Donnerstagabend in Fulda. Gemeinsam mit der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg e.V. (JGV) ist diese Veranstaltung zum vierten Mal im Autohaus Sorg auf die Beine gestellt worden. Erneut gelang es den Organisatoren zwei hochinteressante Referenten zu Themen rund um die Jagd gewinnen. Über 200 Besucher, die sich aus Mitgliedern der JVG und dem Sorg-Kundenstamm zusammensetzten lauschten den Vorträgen. Begleitet wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern des JGV. "Für unsere Premium-Marke Land Rover stellt die Jagdgemeinschaft eine ideale Zielgruppe dar, da die Fahrzeuge einfach perfekt an ihre Anforderungen angepasst sind", erklärte Benjamin Schrimpf, Organisator des Jagdevents von Sorg Premium Cars.

Die Fuchsbaujagd



Dr. Karl-Heinz Betz hielt einen Vortrag zur Fuchsjagd: "Kaum etwas in der Natur ist noch wirklich natürlich. Jeder Baum ist gepflanzt, auch im Wald", erläuterte der  Diplom-Biologe. So verändere man auch die Natur um Füchse zu jagen: Bei der sogenannten „Baujagd" installiert der Jäger künstliche Fuchsbaue unter dem Waldboden, die perfekt auf die Bedürfnisse der Füchse angepasst sind. Die Baujagd sei die wichtigste Jagdmethode auf Füchse. „Die Hunde treiben den Fuchs aus dem Bau, der Jäger zielt auf den Eingang – „Bumm" – und die Veranstaltung ist zu Ende", scherzte der promovierte Biologe.

"Effizienz der Jagdhund-Ausbildung"

Und wer bildet die Jagdhunde aus? Die Antwort darauf lieferte Armin Liese mit seinem Vortrag: „Unerfahrene Hunde laufen Gefahr bei großen Tieren wie Wildschweinen verletzt oder getötet zu werden", sagte der Hunde-Liebhaber. "Ein ausgebildeter Hund weiß was zu tun ist und ist weniger gefährdet - Verletzungen bleiben aus und Tierarztkosten sinken." Dies steigere die Effienz des Jagens, da auch Kosten eine Rolle spielen. Nur einer von fünf Hunden sei ein Naturtalent, das keine Ausbildung benötige. "Die Aufgabe des Hundes ist: Finden, bellen und das Wild oder die Schweine rausdrücken, damit der Jäger sie schießen kann", fasste der Redakteur der Deutschen Jagdzeitung zusammen.

Im Autohaus war auch eine kleine Austellung der Land Rover Modelle mit jagdtypischer Dekorierung vorbereitet. "Die Besucher sind jedes Jahr begeistert und nehmen etwas Lehrreiches mit nach Hause", meinte Sorg-Organisator Schrimpf am Ende. "Jeder hat etwas davon: Wir knüpfen neue Kontakte und unsere Besucher und Kunden lernen etwas dazu." (Julius Böhm)+++

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