Luchse triumphieren durch starken Charakter gegen die Hassfurt Hawks
23.09.2013 / EISHOCKEY -
Dieser Eishockeysonntag wird den Luchsen und ihren ca. 30 mitgereisten Anhängern noch länger im Gedächtnis verweilen, starteten die Luchse doch in ein solides erstes Drittel und zeigten umgehend offensive Überlegenheit, welcher nur der Chancentod Einhalt gebieten konnte. Ausgehend von kleineren Unaufmerksamkeiten im Defensivverhalten der Luchse konnten jedoch die Hawks mit einer weitaus glücklicheren Chancenausbeute durch Tore in der 4. und 6. Spielminute glänzen. Hinzu kam ein äußerst unglückliches Überzahltor der Hawks in der 14. Spielminute, bei welchem es Keeper Oliver Ebenrett nicht nur mit stark eingeschränkter Sicht, sondern auch mit einem abgefälschten Puck zutun bekam. „Aufgewacht Luchse!" hörte man es aus der Kabine erklingen.
In der 4. Spielminute des zweiten Drittels dann der erlösende Anschlusstreffer durch Benny Schulz, welcher sich aus der Ecke vors Tor in Position brachte, um mit der Rückhand zum 1:3 einzunetzen. Noch war ungewiss, wie der Spielstand verlaufen wird. Das Spiel fing jedoch an, einen katzenartigeren Eindruck zu erwecken. Nach Vorbereitung von Benny Schulz, konnte Pierre Kracht den Luchsen mit seinem Treffer in der 32. Spielminute nun endgültig das Selbstbewusstsein zurückgewinnen, welches er nur 3 Minuten später durch einen weiteren Treffer zum 3:3 besiegeln konnte. „Wichtig für die Psyche!", hing in Sprechblasen über den Spielern.
Wie schon im vorangegangenen Spiel, startete die Linie um den Kanadier Brendan Burge mit einer gewohnt zackigen Ansage nach nur 19 Sekunden ins 3. Drittel. Der Kanadier konnte nach gelungener Täuschung locker im freien Tor punkten und eröffnete die Beutesaison der Luchse in dieser Partie. Jake Fardoe konnte in der 43. Spielminute durch einen satten Schlagschuss seinem bekannten Lächeln keinen Einhalt mehr gebieten und markierte somit zum 5:3 für die Luchse. Nun dauerte es nur eine Minute bis Brendan Burge zum zweiten Mal traf. Sein satter Handgelenkschuss in die obere Ecke resultierte abermals aus einer schönen Kombination von Pierre Kracht, Benny Schulz und dem Kanadier, welche in dieser Weise auch das 7:3 in der 48. Spielminute als Qualitätsbeweis der Luchse durch Triplescorer Pierre Kracht für sich beanspruchten.
Den Schlusspunkt setzte Jens Feuerfeil in der 59. Minute und stutzte den Greifvögeln aus Hassfurt somit die Flügel. Die Augen der Luchse funkelten spätestens ab diesem Zeitpunkt des 10:3. Trainer Marc Garthe zum Spiel: „Wir haben nach dem ersten Drittel Fehleranalyse betrieben und in der Folge davon profitiert, dass die Mannschaft einen unglaublich starken Charakter vorweist. Erwähnt werden muss die auffallende Präsenz von Benny Schulz, der durch zahlreiche Aktionen an 8 von 10 Toren der Luchse maßgeblich beteiligt war. "Nun steht die Moral des Teams am Höhepunkt für den Saisonstart am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Eisarena Lauterbach gegen die Frankfurter Löwen 1b.
Tore: 0:1 Michalek (Nold), 0:2 Zoltan, 0:3 Kaufmann (Zösch, Dietrich), 1:3 Schulz, 2:3 Kracht (Schulz), 3:3 Kracht (Burge), 4:3 Burge (Schulz), 5:3 Fardoe ( Schulz), 6:3 Burge (Schulz, Kracht), 7:3 Kracht (Burge, Schulz), 8:3 Feuerfeil, J. (Schmelzer), 9:3 Schulz (Schmelzer), 10:3 Feuerfeil, J. (Schulz, Schmelzer)
Strafen: Luchse Lauterbach: 8 + Penalty Hassfurt Hawks: 12 + 10 (Reklamieren)+++