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Gemeinsam für Hessens Gemeinwohl

Bündnis setzt Zeichen für die Bedeutung staatlicher Lotto-Mittel

"Gemeinsam für Hessens Gemeinwohl": Dr. Markus Juch (rechts) unterzeichnete den Appell für die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen
Foto: Manuel Bahmer / LOTTO Hessen

07.11.2026 / FULDA - Lotto Hessen, der Landessportbund Hessen, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen sowie der Hessische Jugendring haben in der Wiesbadener Casino-Gesellschaft den Appell "gemeinsam für Hessens Gemeinwohl" unterzeichnet.



Damit heben sie die Bedeutung der staatlichen Lotto-Mittel für die Gemeinwohlfinanzierung ­– das sogenannte Lotto-Prinzip – hervor.

Über das Lotto-Prinzip kommt ein erheblicher Teil der Spieleinsätze - rund 36% incl. Lotteriesteuern- dem Gemeinwohl zu gute. Dies waren seit der Gründung von Lotte Hessen im Jahr 1949 bereits über 6 Milliarden Euro. Für die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen hat der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in seiner Funktion als Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege diesen Appell mitunterzeichnet. "Eine verlässliche Förderung aus Erträgen der staatlichen Lotterie stärkt auch die soziale Infrastruktur und hilft den Wohlfahrtsverbänden, ihre sozialen Aufgaben zu erfüllen", sagt Juch.

Die Initiative fordert in diesem Zusammenhang einen praxistauglichen Ordnungsrahmen für das Glücksspiel, der den illegalen Glücksspiel-Schwarzmarkt zurückdrängt und die Gemeinwohlfinanzierung langfristig sichert. Die bis Ende 2026 vorgesehene Evaluation des Glücksspielvertrags in Deutschland und die mögliche Novellierung ab 2028 bieten aus Sicht der Initiative nun die Chance, politisch entgegenzusteuern. Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Finanzminister und Schirmherr der Veranstaltung, würdigte in seiner Laudatio ausdrücklich das gemeinsame Engagement. (pm/hhb) +++

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