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Fußball-Bundesliga

Eintracht-Trainer Adi Hütter vor Paderborn: Götze fällt aus, Koch fraglich

Eintracht Frankfurt gastiert am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim SC Paderborn
Archivbilder: O|N/Timon Ulm

06.11.2026 / FRANKFURT/M. - Am Samstag (15:30 Uhr) tritt Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga beim SC Paderborn an. Trainer Adi Hütter muss auf Mario Götze verzichten und warnt vor dem Aufsteiger.



Nach zwei 3:1-Siegen in Folge gegen den Hamburger SV will die Eintracht auch in Paderborn wieder punkten.

Allerdings müsse man dabei ohne Mario Götze nach Paderborn reisen. Der Routinier hat eine Ohrenentzündung und wird mit Antibiotika behandelt. Am Donnerstag soll er nur beim Aufwärmen mittrainiert haben, so Hütter. "Nicht 100 Prozent fitte Spieler mitnehmen und 100 Prozent fitte Spieler zu Hause lassen, das geht für mich einfach nicht", sagte Hütter. Götze selbst habe auch darum gebeten, zu Hause zu bleiben. Das geplante Brüderduell mit Felix Götze fällt somit also aus. Auch der angeschlagene Robin Koch sei fragwürdig – hinter ihm stehe ein Fragezeichen: es handle sich um einen "Wettlauf mit der Zeit", so Hütter.

Hütter zur Nominierung des DFB-Kaders

Zur Nominierung von Younes Ebnoutalib für die Nationalmannschaft, bei der Jonathan Burkardt außen vor blieb, hat sich Hütter nicht geäußert. Er freue sich für Ebnoutalib, finde es aber schade für Burkardt, der enttäuscht sei, aber "nicht mit hängendem Kopf" herumlaufe. Mit zwei treffsicheren Stürmern sei er in einer "angenehmen Situation".

Auch der16-jährige Niko ličević aus dem unterfränkischen Goldbach (Landkreis Aschaffenburg) um den es zuletzt einen Hype gab, steht am Wochenende wieder im Kader der SGE. Dabei spricht sich Hütter jedoch auch für einen Einsatz in der U21 aus, falls er sonst kaum Spielpraxis bekomme. Fares Chaibi lobte der Trainer als "absoluten Keyplayer".

Mit dem SC Paderborn 07 hätte man einen "sehr unangenehmen" Gegner, so Hütter. Die Mannschaft um SC-Cheftrainer Ralf Kettemann sei mutig und könne auch tief verteidigen. "Wenn wir glauben, weil wir zweimal den HSV mit 3:1 geschlagen haben, dass es von selber läuft, werden wir Schiffbruch erleiden", warnt Hütter. Seine Mannschaft solle "fräsen, kratzen und beißen", aber auch guten Fußball zeigen. (Justin Glockauer) +++

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