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Symbolischer Spatenstich

Mehr Flexibilität und Schnelligkeit: Bau der neuen Rettungswache kann Starten

Der symbolische Spatenstich für die neue Rettungswache in Hünfeld. Auf dem Foto: Stefan Bott, Silke Bock, Dr. Sonja Raschka, Emily Meißner, Christine Bronz, Benjamin Tschesnok, Frederik Schmitt, Hanna Gärtner, Alexander Wuttke und Steffen Diegmüller (v.l.n.r.)
Fotos: Carina Jirsch

05.11.2026 / HÜNFELD - Ganz im Gegensatz zur Vorstellung des Bauplans im März gab es beim symbolischen Spatenstich für die Rettungswache Hünfeld-Süd (Landkreis Fulda) herrlich sonniges Herbstwetter. "Damals ist uns fast der Pavillon weggeflogen, heute ist das aber ganz anders bei einem besonderen Termin und einem wunderschönen Anlass", betonte Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) und erklärte mit einem Lächeln: "Über Hünfeld scheint die Sonne - egal bei welchem Wetter". Ideale Bedingungen also, um den Auftakt in die Bauphase für das 2,6-Millionen-Projekt zu feiern.



"Was wir hier heute umsetzen wollen, ist für den DRK-Kreisverband Hünfeld ein ganz großer Schritt und ein Meilenstein", sagte Tschesnok in seiner Ansprache. Die neue Rettungswache solle nämlich die Schlagkraft des Rettungsdienstes vor Ort, aber natürlich auch das Tempo erhöhen. Fuldas erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (CDU) erklärte nämlich später, dass allein vom Standort der Rettungswache in Hünfeld-Nord bis zur neuen Wache der Weg rein rechnerisch etwa 2:30 Minuten dauere. Bei einem Notfall können aber Minuten und Sekunden auch entscheidend sein.

Insbesondere für Orte südlich von Hünfeld, wie Nüst, Rimmels oder auch Mackenzell, soll die neue Rettungswache für eine bessere Notfallversorgung sorgen. "Deswegen werden hier zwei Fahrzeuge rund um die Uhr stationiert und dazu braucht es natürlich auch eine große Mannschaft. Wir arbeiten mit dem DRK Hünfeld sehr gut zusammen, das sage ich jetzt in Richtung des Bürgermeisters, des Ortes und des Präsidenten des DRKs hier in Hünfeld. Wir sind dankbar, dass wir so leistungsfähige Leistungserbringer haben", so Frederik Schmitt.

Ein Gebäude braucht Menschen, die es mit Leben füllen

Der erste Kreisbeigeordnete richtete in diesem Zuge auch seinen expliziten und herzlichen Dank an die Rettungsdienste und für die harte, aber alltägliche Arbeit. Das sei vor allem in Zeiten, in denen Gewalt gegen Kräfte der Polizei, Feuerwehr, aber auch gegen den Rettungsdienst zunimmt, sehr wichtig. "Wir brauchen ein schönes Gebäude am richtigen Ort. Den haben wir hier gefunden, aber eben vor allen Dingen auch mit den richtigen Personen, die darin arbeiten und deswegen richte ich ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit", sagte Schmitt.

Auch Stefan Bott, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Hünfeld, freute sich riesig darüber, dass es nun endlich losgehen kann. "Mit diesem großen Projekt investieren wir in die Zukunft unseres Rettungsdienstes, aber auch in die Menschen in unserer Region. Wir freuen uns auf diese neue Wache und auf die Möglichkeiten, die sie dann bieten wird", so Bott. Er ergänzte zudem: "Wir haben tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das mittragen, so ein Gebäude dann mit Leben füllen und daraus eine Rettungswache machen. Er bedankte sich zudem bei der Stadt Hünfeld, aber auch beim Landkreis, für die gute Zusammenarbeit.

Projekt liegt gut im Zeitplan

Noch in diesem Jahr, vor Weihnachten, soll die Grundlage bereits auf dem ehemaligen Mitarbeiterparkplatz der Helios-Klinik entstehen. Damit sei man gut im Zeitplan. Architekt Alexander Wuttke würdigte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Stadt: "Es ist nicht immer einfach, auf einem bestehenden Grundstück mit einem Investor zu hantieren, aber hier lief alles wirklich Hand in Hand."

Innerhalb von sechs Wochen gelang das Projekt vom Bauantrag bis zur Baugenehmigung. Es bleibt also zu hoffen, dass auch die Bauphase so zügig vorangeht und die Rettungswache im Laufe des Jahres 2027 fertiggestellt wird. (Philipp Gerhard) +++

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