1.000 Euro Preisgeld
Sport verbindet: Fuldaer Inklusionsverein erhält "Kleinen Stern des Sports"
Fotos: Genoverband e.v./Franz Fender
05.11.2026 / WIESBADEN -
Gemeinsam Sport treiben, einander begegnen und Zugehörigkeit erleben: Dafür engagiert sich der Verein "Jeder ist anders – Inklusionssport Fulda". Nun ist der Verein auf hessischer Landesebene ausgezeichnet worden. Für sein Projekt "Jeder ist anders – Sport verbindet" erhielt er den "Kleinen Stern des Sports in Silber" und ein Preisgeld von 1.000 Euro. Damit erreicht der Verein den dritten Platz im Landeswettbewerb "Sterne des Sports" 2026.
Bei der feierlichen Verleihung im Schloss Biebrich in Wiesbaden war Sebastian Emmert, Vorstand der VR RegionalBank, für die Bank und als Vertreter des Genoverbandes vor Ort. Gemeinsam mit der hessischen Sportministerin Diana Stolz und Ralf-Rainer Klatt, Vizepräsident Sportentwicklung des Landessportbundes Hessen, überreichte er die Auszeichnungen.
Sport verbindet über Unterschiede hinweg
Der Fuldaer Verein setzt sich dafür ein, dass Menschen gemeinsam aktiv werden können unabhängig von Alter oder Beeinträchtigung. Im Mittelpunkt steht ein Sportangebot, bei dem alle mitmachen können. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung."Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen einander begegnen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen", sagt Sebastian Emmert. "Besonders deutlich wird das beim Verein "Jeder ist anders – Inklusionssport Fulda", den wir als VR RegionalBank gerne begleiten. Sein Projekt "Jeder ist anders – Sport verbindet" steht für das, worauf es ankommt: Unterschiede dürfen kein Hindernis sein, gemeinsam aktiv zu werden. Vereinssport kann Zugehörigkeit schaffen und die wirkt weit über die Sporthalle hinaus."
Anerkennung für die Menschen hinter dem Engagement
Für die VR RegionalBank ist die Auszeichnung zugleich ein Anlass, den Ehrenamtlichen hinter dem Projekt zu danken. "Eine starke Region braucht Menschen, die sich füreinander einsetzen", betont Emmert. "Als Genossenschaftsbank sind wir hier verwurzelt. Deshalb gehört es für uns dazu, Verantwortung für das Leben vor Ort zu übernehmen. In den Sportvereinen wird unser genossenschaftlicher Gedanke ganz praktisch gelebt: Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele."