Alles im Plan - weiterer Meilenstein erreicht
Ein Leuchtturm(projekt) feiert Richtfest: Das Haus Lichtermeer reift heran
Fotos: goa
05.11.2026 / ALSFELD -
Dass Bauherren und künftige Gebäudebetreiber bei einem Richtfest angesichts des erreichten Meilensteines strahlen, ist normal – einen unproblematischen und unfallfreien Baufortschritt vorausgesetzt. Am Alsfelder Lieden war dies am Dienstagmittag beim Ehepaar Tanja und Ralf Bohn besonders ausgeprägt: Tanja Bohn als Vorsitzende der Stiftung Lichtermeer, Ralf Bohn als Vertreter des Investors Carus Holding konnten und wollten nicht verhehlen, dass gerade dieses Bauwerk eine außergewöhnliche emotionale Komponente enthält: das im Bau befindliche Hospiz "Haus Lichtermeer – Unser AWO-Hospiz im Vogelsberg" erhielt von Richtmeister Henning Fisbeck in luftiger Höhe den traditionellen Segensspruch.
Natürlich freuten sich auch der Alsfelder Architekt Karsten Schmidt und Ulrich Bauch als Geschäftsführer der AWO Hessen Süd als künftigem Betreiber des Hospizes im Beisein zahlreicher beteiligter Unternehmen und Unterstützer über alle Maßen – immerhin ist es nicht selbstverständlich, dass Bauten heutzutage bis zum Richtfest voll im Plan liegen.
Für den Oktober 2027 erwarte sie mit der Bezugsfertigkeit den Zieleinlauf des Hauses Lichtermeer, wobei sie sich im Klaren zeigte: "Jetzt wird es baulich erst so richtig spannend, weil nun viele Gewerke gleichzeitig zugange sein werden. Die Bauleitung in den Händen von Karsten Schmidt wird das aber ganz sicher gut bewältigen!"
Anwesend waren auch Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug sowie Landrat a.D. Manfred Görig, die Vogelsberger Hospizvereine, Vertreter des Palliativ- und Hospiznetzes Vogelsberg, Vertreter der Schulen für Erwachsene im Pflegebereich, der Ärzteschaft und der Kirchen sowie einige direkte Nachbarn. Etliche nutzten die Gelegenheit zur Inaugenscheinnahme der Baustelle, in der sich die Struktur der neuen Räume bereits zeigte und die durch aushängende Planskizzen ergänzt wurde: acht Gästezimmer mit eigenem Bad, zwei Gemeinschaftsräume, ein Besprechungsraum, ein Teamraum und ein Verwaltungsraum entstehen nun.