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Nach großen Protesten

Zuckersteuer vorerst vom Tisch: "Gibt noch massiven Gesprächsbedarf"

Die Zuckersteuer ist vorerst vom Tisch
Symbolbild: Pixabay

04.11.2026 / BERLIN - Aus für die Zuckersteuer: Wie die BILD berichtet, kommt die umstrittene Steuer vorerst nicht. Als die ersten Pläne aus dem SPD-geführten Finanzministerium unter Lars Klingbeil aufkamen, entbrannte lautstarker Protest. Jetzt steht die Zuckersteuer auf der Kippe - es gebe noch massiven Gesprächsbedarf.


Ursprünglich sollte sie ab nächstem Jahr eingeführt werden. Geplant war, dass ab 1. Juli 2027 gezuckerte Getränke wie Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtnektare in zwei Stufen besteuert werden. Konkret sollten 26 Cent pro Liter bei einem Zuckergehalt ab fünf Gramm je 100 Milliliter und mit 32 Cent pro Liter ab acht Gramm Zuckergehalt je 100 Milliliter besteuert werden.

Jetzt steht laut BILD das Jahr 2028 als neuer Starttermin auf dem Plan. Die Union hat aber andere Vorstellungen. Sie will "das Ding beerdigen." Vor drei Wochen hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für die Zuckersteuer verabschiedet. Aus der Union kam schon damals Widerstand.

Finanzminister Klingbeil hat die Einnahmen aber schon im Haushalt verplant. Und zwar 690 Millionen Euro im nächsten und mehr als 900 Millionen in den Jahren darauf. Die Unions-Agrarminister hatten in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzler Merz vor der Zuckersteuer gewarnt. (Moritz Pappert) +++

Finanzminister Lars Klingbeil
Foto: Tobias Koch

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